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Die Werksiedlungen Hemshof und Limburgerhof oder die Situation des Industriearbeiters im Jahrhundertwechsel

Die Gewerkschaften warfen der Industrie vor, sie würden mit dem Werksiedlungen, die Arbeiter an ihre Industriearbeit knebeln. Die ehemaligen Bauern, wurden durch den schrittweisen Entzug der Landwirtschaft und die Bequemlichkeit in der Nähe ihres Einkommens zu wohnen, der Landarbeit entzogen. In den Hemshofkolonien war kein Platz für Landwirtschaft, diese Art Länderreien wurden zunehmend zu Bauland. Fast zu spät und auch Kostengründen wurden, die Gehöfe außerhalb gelegt und den Arbeitern mehr land zugesprochen, aber auch nur soviel, wie der Arbeiter neben seiner Tätigkeit in der Fabrik bewältigen konnte. Für die Fahrt von Limburgerhof, in die Fabrik, wurden Zusatzzüge eingesetzt. Die Industrialisierung vom Landarbeiter zum Werksarbeiters wurde trotzdem, wenn auch langsam, vollzogen. Die Industrie setzte sich öfters mit dem Vorwurf der sozialen Ausbeutung seiner Arbeiter auseinander, dass die vorbildlichen sozialen Einrichtungen einen Anreiz schaffen würden und die Arbeiter ansonsten nicht mehr für andere Wirtschaftszweige zur Verfügung standen. Um dies zu entkräftigen, scheute das Werk keine Mühen. So wurden zum Beispiel die Siedlungsbauten nicht als Armotisation sondern als zinslose Anlage geplant. Die ersten 146 Häuser kosteten 3,15 Mio Mark. Die Mieten waren so gehalten, das lediglich die 50 tsd jährlich anfallende Unterhaltungskosten gedeckt wurden.

Die wöchentliche Miete für eine Arbeiterwohnung waren 1,80 DM und für eine Aufseher/Meisterwohnung wurden 2,30 DM verlangt. Das waren gut 1/3 und später bei gleichbleibender Miete und fortschreitender Inflation 1/4 gegenüber dem regulären Mietzins anderer Wohnungen.

Die Löhne betrugen pro Kopf und Tag:

1886 - 2,71 Mark

1890 - 3,01 Mark

1895 - 3,38 Mark

1899 - 3,91 Mark

1903 - 3,98 Mark

 

Die Arbeitszeit betrug 12 Stunden einschließlich zweier Pausen von einer halben und einer vollen Stunde.

Setzen wir diesen Geldwert als Maßstab gegenüber, was bekam man dafür? Im Jahr 1900 bekam ein Industriearbeiter und auch die Angehörige von der BASF ausgegebenes Essen: 1/3 Pfund Ochsenfleich plus 1 Liter Suppe oder Gemüse für 20 Pfennige. Der Selbstkostenpreis für die BASF betrug 34 Pfennige. Also legte das Werk auch hier drauf.

Da die Siedlungshäuser keine Bäder hatten, baute das Werk ein eigenes Badehaus für die Arbeiter. Außerdem gab es eine werkseigene Gesundheitsabteilung, Pflegeschwestern, ein Erholungsheim, Alters- und Invaliditätsversicherung u.a.

geschrieben Thomas Müller 8/18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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