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A Ä B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Das "who is who" des Essens..im Prinzip glaube ich, ist es egal wie man was isst, aber einige tun sich da schwer oder möchten sich nicht unbedingt bei einer Feier oder Business-Essen blamieren

Manche Gerichte bereiten Kopfzerbrechen. Oft ist unklar, ob sie mit Messer und Gabel gegessen werden, und wenn ja, wie. Anbei einige Gerichte, die immer wieder Fragen aufwerfen.


Äpfel
Äpfel schält man mit dem Messer, schneidet sie in mundgerechte Stücke und isst sie (ohne Kerngehäuse) entweder mit den Fingern oder mit dem Obstbesteck.
Artischocken
Artischocken hält man mit einer Hand fest und löst die Blätter mit der anderen Hand von außen nach innen. Das dickere Blattende wird in die Sauce Vinaigrette gedippt und mit den Zähnen abgezogen. Der beiliegende Teller dient dazu, die abgelegten Blätter abzulegen. Allerdings ist das Innere der Pflanze nich zum Verzehr geeignet. Das Herzstück der Artischocke ist ihr Boden. Dieser wird mit Messer und Gabel abgetrennt und gegessen.
Austern
Austern werden meist verzehrfertig, geöffnet, serviert. Verzehrfertig beispielsweise mit einer Soße oder überbackene Austern. Sie lassen unproblematisch verspeisen, Dle Schale nimmt lediglich die an eines Drapiertellerchens listens werden Austern in Urzustand, aber bereits geöffrvlert. Nun kann der Gast die nschale zum Mund führen, Well mit etwas Zitronensaft ufeln und (geräuschvoll) ausrfen, Das Wasser, in dem die r schwimmt, ist reines Meer-er, Zusätzliches Salz ist daher erforderlich.
uldo
ado wird oft ungeschält und Irrt serviert. Sie zählt zu den arpwächsen, wenngleich die hie eigentlich Steinfrüchte sind. halt sie in der linken Hand, um •Irrem Löffel das Fruchtfleisch der Schale zu lösen. In mexikaChani Restaurants wird sie meist OH Xii' Dip serviert.

Bananen
Bananen lassen sich auf zweifache Art und Weise essen. Neuerdings ist es gestattet, sie zur Hälfte zu schälen, um Stück für Stück abzubeißen. Anschließend kann man sie bis zum Ansatz schälen, um den Rest zu essen. Ursprünglich galt es, zunächst den Kopf abzuschneiden und die Schale abzuziehen, um sie anschließend in eine „Tischabfallschüssel" zu legen. Die geschälte Banane wurde dann mit Messer und Gabel gegessen.
Birnen
Birnen werden in jedem Fall mit dem Obstbesteck verzehrt. Oft werden sie im Restaurant schon geschält und in Spalten geschnitten serviert, dann sind sie leicht zu genießen. Wenn Sie sich jedoch eine ganze Birne aus dem Obstkorb nehmen, sollten Sie beim Zerteilen oder evtl. Schälen besonders vorsichtig sein, da dieses Obst oft sehr saftig ist.

Creme und Mousse
Cremes (z. B. Creme caramel) und Mousse (Mousse au Chocolat) isst man einfach mit einem Dessertlöffel. Diese werden normalerweise eingedeckt. Sind Creme oder Mousse mit Obststückchen oder Gebäck verziert, benötigt man zusätzlich eine Dessertgabel.

Diätessen
Nicht nur für jene, die strikte Diät einhalten möchten oder müssen, ist
eine Essenseinladung oft mit Problemen verbunden. Sogar der Gastgeber selbst (oder auch die anderen Gäste) leidet unter Umständen darunter. Dies kann der Fall sein, wenn sich der Gast rücksichtslos verhält und in den Mittelpunkt stellt. Solche Gäste jammern beispielsweise darüber, dass sie bestimmte Speisen aus bestimmten Gründen (hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Milchallergie) nicht essen dürfen oder werfen den anderen Gäste vor, welchen Kalorien sie sich aussetzen, wenn sie bestimmte Gerichte essen. Hier helfen zwei Regeln. Wer Diät hält, sagt gegebenenfalls ab oder erscheint (nach Absprache) erst später, z. B. zum Espresso. Zweitens: Wer bestimmte Speisen aus gesundheitlichen, religiösen oder persönlichen Gründen nicht essen darf, der informiert den Gastgeber vorab darüber. Dieser kann dann ein Gericht anbieten (z. B. Gemüseauflauf), das der entsprechende Gast essen darf.

Ente Ente und anderes Geflügel (z. B. Gans oder Truthahn) wird meist so serviert, dass sich jeder eine Portion (z. B. Brust oder Henkel) davon nehmen kann. Das
Brustfleisch der Ente wird mit Messer und Gabel gegessen. Die Schenckel hingegen dürfen in die Hand genommen werden
Feigen werden in der Mitte mit dem Obstmesser auseinander geschnitten und dann ausgelöffelt. Im Privaten Kreis koennen Sle diese auch mit der Hand auseinanderbrechen und dann aus der Schale essen.

Fisch filetiert der Kellner den Fisch vor den Augen des Gastes. Tut er es nicht, dann wird er der Bitte des Gastes, ihm die Speise zu filetieren, gerne nachkommen. Es wäre falsch zu glauben, dass jedes Fischgericht mit dem Fischbesteck gegessen wird. Ausnahmen bilden Rollmöpse, Matjeshering, aber auch Räucherlachs und Räucheraal. Diese werden aufgrund ihrer Festigkeit mit dem gewöhnlichen Essbesteck verzehrt. Bei der aus den USA stammenden Spezialität der „Surf and Turf"-Gerichte wird ebenfalls auf das Fischbesteck verzichtet. „Surf and Turf" steht für „ein Stück aus dem Meer" („Surf") und „ein Stück vom Land" („Turf"); beliebt ist die Kombination aus Lachs und Steak.
Folienkartoffeln
Folienkartoffeln sind große Kartoffeln, die in Aluminiumfolie gegart wurden. Diese wird oben geöffnet, mit einer dickflüssigen Sauce übergossen und dem Gast mit einem Löffel serviert. Der Gast kann die heiße Kartoffel mit dem Löffel aus der Schale schaben.
Fondue
Fondue gilt als ein „Gesellschaftsspiel". Gerade an Silvesterabenden lässt sich die Zeit bis Mitternacht in geselligem Kreis genießen. Der Vorteil: Zumindest bei den Soßen des Fleischfondues ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei Käsefondue entstehen keine Probleme mit Benimm-Basics
Gästen, die kein Fleisch essen möchten, sind bei Schokoladenfondue auch gut aufgehoben, es kann jeder die Obststückchen eintauchen, die ihm schmecken. Die Fonduegabel dient nicht dazu, in den Mund genommen zu werden. Hierfür nimmt man normale Gabeln. Dies liegt unter anderem daran, dass sich das Metall stark im heißen Fett oder kochender Brühe beziehungsweise in der warmen Käse- oder Schokoladensoße erhitzt. Dann könnte man sich den Mund daran verbrennen. Dies hat jedoch auch noch einen anderen Grund. Es erregt Ekel bei anderen Gästen, wenn jemand etwas in den Fondue-Topf hält, das er zuvor in den Mund genommen hat.
Frühstückseier
Frühstückseier durften früher nie mit dem Messer geköpft werden, da sich die Metalllegierung bei der Berührung mit Eiweiß hässlich verfärbte. Bei den heutigen Materialien ist dies kaum der Fall. Daher darf das Ei ruhig geköpft werden. Wer damit Probleme hat, für den ist das Abklopfen der Spitze mit dem Löffel und Ablösen der winzigen Schalensplitter nicht verboten.

Geflügel wird — von wenigen Ausnahmen, wie beispielsweise Chickenwings, abgesehen — möglichst mit Messer und Gabel gegessen. Bei den Hähnchenschlegeln oder Flügeln ist es erlaubt, sie mit den Fingern zu essen, aber die restlichen Teile werden mit Messer und Gabel verzehrt. Im Zweifel isst man Geflügel im Restaurant immer mit Messer und Gabel. Auch vom Geflügel schneidet man sich — wie bei allen Speisen — immer nur ein Stück ab und nicht, wie dies in den USA üblich ist, alles was auf dem Teller liegt, bevor man mit dem Mahl beginnt.

Früchte halbiert man als erstes mit dem Messer. je nach Geschmack gibt man Zucker darauf, um die Säure etwas zu mildern. Es gibt spezielle Löffel für Grapefruits. Diese erkennt man daran, dass sie an den Seiten gezähnt sind. Allerdings lässt es sich nicht immer vermeiden, dass der Saft aus dem Fruchtfleisch spritzt. In vornehmen Hotels sind die Grapefruits, beispielsweise am Frühstücksbuffet, bereits zerlegt serviert.


Hummer
Hummer lässt sich auf zweierlei Arten essen. Dies hängt aber davon ab, ob es sich um ein klassisches Hummeressen handelt — also ein Essen, bei dem der Hummer der Hauptgang ist — oder um ein Essen, bei dem u. a. auch Hummer angeboten wird. Klassisches Hummeressen zeichnet sich bereits dadurch aus, dass rote Servietten vorliegen. Rot deshalb, da sich eventuelle Flecken äußerst schlecht aus weißen Stoffen entfernen lassen. Hummerservietten dürfen sogar in den Hemdkragen gesteckt werden. Bei dem klassischen Hummeressen darf man Scheren und Beinchen in die Hand nehmen. Es ist sogar erlaubt, sie geräuschvoll auszusaugen. Normalerweise wird Hummer längs halbiert serviert. Das Aufschneiden des Hummers erfordert nämlich nicht nur ein gewisses Maß an Kraft und
Übung, sondern es gibt auch Spritzer. Diese führen oft zu hässlichen Flecken auf der Tischdecke. Klassischerweise löst man das Fleisch aus Scheren und Beinchen mit einer speziellen Gabel, der so genannten Hummergabel. Diese ist sehr lang und schmal. An der Gabelspitze befinden sich zwei greiferähnliche Zinken, mit der man das Fleisch aus Schere und Beinchen ziehen kann. Manchmal liegt vorsichtshalber noch eine metallene Hummerzange bereit. Mit ihr lassen sich bei Bedarf die eigentlichen Zangen des Hummers knacken. Normalerweise hat der Koch diese jedoch bereits in der Küche aufgeschlagen, damit sie sich bei Tisch leicht öffnen lassen. Während das Fleisch aus Schere und Beinchen mit der Hummergabel gelöst wird, löst man das Fleisch aus dem halbierten Schwanz mit Messer und Gabel und zerteilt es. Hierbei empfiehlt sich folgende Reihenfolge:
1. Bewegliche Greifer abbrechen.
2. Alle Scheren vorsichtig mit der Hummerzange knacken, damit das Fleisch nicht unnötig zerquetscht wird. (Das Fleisch in den Scheren entweder mit der Hummergabel oder mit den Fingern essen.)
4. Beine an den Gelenken in Stücke brechen.
5. Längliche Hummergabel in die rechte Hand nehmen und mit den Zinken das Fleisch herausziehen. Hummer wird stets mit einem Extrateller für die gelösten Schalen des Krustentiers serviert. In aller Regel erhält jeder Gast noch ein Schälchen mit Wasser (und einer Zitronenscheibe), um sich die Finger zu säubern.
ohannisbeeren
Gerne werden Johannisbeeren al Dekoration neben das Dessert drapiert. Sie brauchen nicht gegessen zu werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht gegessen werden dürfen. Allerdings muss man es schaffen, den Stiel so durch die Gabel zu ziehen, dass sie sich lösen, ohne vom Teller zu rollen. Dies erfordert eine gewisse Übung.

Käse
Käse schließt bekanntlich den Magen. Dies irritiert, denn er zählt klassischer Weise als Zwischengang bei Hauptspeise und Dessert. Feinschmecker probieren den harten Käse zuerst und lassen andere Sorten folgen. Edle Schimmelkäse wie z. B. Rochefort sollte man eher eher am Ende essen.
Kern
Oft wird bei den kleineren Früchten der Kern mit in den Mund genommen. Da wir den nun nicht verschlucken möchten, schieben Sie ihn vorsichtig mit der Zunge Mund auf einen Dessertlöffel und legen ihn dann diskret auf einen kleinen Teller.
Kiwis
Kiwis werden nicht umständlich geschält, sondern einfach in der Mitte mit dem Messer halbiert. Anschließend lassen sie sich problemlos mit einem Teelöffel aushöhlen.
Knoblauch
Knoblauch ist insbesondere in der mediterranen Küche beliebt. Weniger beliebt sind die Folgen, nämlich Mundgeruch. Dies macht nicht nur Kollegen, die im selben Büroraum arbeiten, sondern auch sonstigen Dritten (z. B. Menschen, die das Zugabteil oder den Aufzug mit dem Knoblauchesser teilen) zu schaffen. Vor wichtigen Terminen sollte man Knoblauchgerichte (mindestens 24 Stunden) meiden. Zahnärzte beispielsweise konsumieren Knoblauch vorwiegend freitags oder samstags.

Langusten
Langusten werden so ähnlich wie Hummer gegessen. Dies ist jedoch bedeutend einfacher, da sie keine Scheren haben. Die Beine sind ohne Fleisch und daher nicht zum Verzehr geeignet.

Maiskolben
Maiskolben werden typischerweise mit zwei kleinen Dreizackgäbelchen serviert. Diese steckt man rechts und links an den Enden in den Maiskolben. (Die Gabelzinken sind normalerweise besonders drahtig, um den Maiskolben gut zu fixieren.) Nun darf man den Kolben drehend rundum abnagen.
Melonen
Melonen werden meist halbiert, zerschnitten und entkernt auf einer Platte oder einem Teller serviert. Sollte das Melonenfleisch noch nicht zerkleinert sein, schneidet der Gast mit dem Messer zwischen der Schale und dem Fruchtfleisch hindurch. Das ausgelöste Fleisch lässt sich dann in mundgerechte Stücke aufteilen. Kleine (Honig-)Melonen werden oft lediglich halbiert. Die entkernten Hälften kann der Gast mit einem mittelgroßen Löffel essen
Muscheln
Muscheln werden meistens in einer Brühe oder als Suppe serviert. Man nimmt eine der Muscheln in die Hand und holt mit der Gabel das Fleisch aus der Schale heraus. Alle weiteren Muscheln werden von nun an mit den beiden leeren Schalen hälften der ersten Muschel, die von nun an als Besteck dienen, aus den Schalen gelöst. Serviert man Muscheln, sollte man an Fingerschalen und Servietten denken.
Nüsse
Nüsse knackt man gegebenenfalls mit einer Nusszange, löst die Schale, wirft die Splitter in einen Tischabfallteller und isst sie.

Orangen
Orangen ritzt man mit dem Obstmesser mehrfach an, entfernt die Schale, teilt sie und isst die Spalte mit der Hand.

Reis wird im asiatischen Raum mit Stäbchen gegessen. Die Reisschälen werden mit einer Hand zum Mund geführt, mit der anderen Hand fuehrt man die Stäbchen. Das untere Staebchen liegt starr in der Mitte des oberen Drittels zwischen Daumen und Zeigefinger. Es soll unbeweglich bleiben. Das obere Stäbchen soll hin und her bewegt werden können. Daher nimmt man es zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Enden beider liegen nebeneinander auf gleicher Höhe. Nun kann das Ende des oberen Stäbchens gegen das Ende des unteren Stäbchens bewegt werden. Die Funktion ähnelt einer Pinzette, denn die Reisklumpen lassen sich „klemmen". Ansonsten lässt sich Reis auch auf die unteren Enden (wie auf einen Löffel) „häufen". Wer ungeübt ist, kann den Kellner auch in Asien durchaus um Messer und Gabel bitten.

Salat
Salat durfte früher nicht zerschnitten werden. Mittlerweile kann man große Blattsalate getrost schneiden. Dies verhindert nämlich zugleich, dass unangenehme Essig- und Ölflecken entstehen. Allerdings ist eines zu beachten: Salat wird Biss für Biss geschnitten. Es ist unschicklich, wenn man als erstes mit Messer und Gabel den ganzen Salatberg auf einem Teller „querschneidet".
Spagetti
Spagetti werden von Kennern mit der Gabel gegessen. Man wickelt sie drehend um die Gabel. Der Tellerrand eignet sich zum Aufwickeln besonders gut. Gleichermaßen geduldet wird es, in der linken Hand einen Suppenlöffel zu halten und die Gabelspitze mit den Nudeln im rechten Winkel zum Löffel zu drehen. Dies wird selbst in Italien akzeptiert. Das Zerschneiden der Spagetti mit dem Messer sollte jedoch tunlichst unterbleiben, obwohl es in Deutschland in der Vergangenheit geduldet wurde. Das mit dem Löffel soll eine Erfindung der US-Armee sein, die nach dem 2. Weltkrieg als Befreier, sich das Spagettiessen leichter machten. Die Spagetti werden dazu mit der Gabel aufgenommen und die langen Spagettis auf dem Löffel eingedreht. Zu Spagetti passt ein frisch geriebener Hartkäse z.B. Parmesan und Hackfleisch-Tomatensosse. Übrigens wird diese Art von Sauce bei uns gerne "Bolognese" nach der Stadt Bologna genannt, aber in Bologna ist diese Sauce eher unbekannt.TIPP: Spagetti lassen sich besonders einfach mit der Gabel aufdrehen, wenn man Parmesan darauf streut, da dieser der Pasta zusätzlichen „Halt" gibt. Doch egal, wie sie verzehrt werden: Spagettie, die von der Gabel herunter hängen, dürfen nicht einfach abgebissen werden. Aufrollen ist unverzichtbar.
Spareribs
Spareribs sind nicht nur in Amerika beliebt. Man darf sie mit den Fingern essen. Zumindest dann, wenn die Rippen bereits zerteilt sind. Ansonsten gibt es spezielle Steakmesser. Mit diesen lassen sich die Rippchen trennen. Meist wird eine Soße dazu serviert, in die man die Spareribs tauchen kann. In den meisten Fällen wird (ähnlich wie bei Hähnchen) ein mit Zitronensaft getränktes Erfrischungstuch dazu gereicht, um das Fett (zumindest im groben) von den Händen entfernen zu können. Beliebt sind dazu auch Honigsossen, ist aber eine klebrige Angelegenheit.
Spargel
Was ist Spargel?
Spargel ist eine mehrjährige Staude, bei der nur der etwa 35 cm tief unter der Erdoberfläche liegende Wurzelstock (Rhizom) überwintert. Jährlich im Frühjahr treibt Spargel daher mehrere Sprosse, die als Spargel geerntet werden. Biologisch gesehen ist Spargel also ein Stengelspross der Spargelpflanze. Nach der Ernte bilden die verbliebenen Sprosse das Spargelgrün oder Spargelkraut. Spargel gilt als besonders edles Gemüse. Es stammt ursprünglich aus Persien. Hierzulande gibt es weißen (unterirdisch gewachsenen) und grünen Spargel. Kenner servieren Spargel so, dass er auf dem Teller mit dem Kopf nach links zeigt. Natürlich nicht ohne Grund. Er wird stets mit dem Kopf zuerst gegessen. Während dies früher umständlich mit Gabeln, die die Spargelstangen gekonnt zum Mund balancierten, erfolgte, darf er heutzutage mit Messer und Gabel geschnitten werden. Allerdings isst man — früher wie heute — den Kopf stets zuerst. Spargel wird bevorzugt mit Sauce Hollandaise oder warmer, flüssiger Butter serviert. (Hier sind die Kartoffeln ein Musterbeispiel dafür, dass es sich lohnt, die alte Regel, wonach sie nicht mit dem Messer zerschnitten werden dürfen, sondern mit der Gabel zerteilt werden, beizubehalten. Dann nimmt die unebene Oberfläche mehr Butter oder Sauce Hollandaise auf.) Ein trockener, leichter Weißwein, z. B. Pinot Grigio oder ein trockener Pfälzer Riesling, harmoniert mit Spargel besonders gut. Übrigens ist der grüne Spargel nicht wertvoller, ganz im Gegenteil. Die grüne Farbe bekommt der Spargel, wenn er aus dem Boden vor der Ernte schon rausschaut. gestochen, sobald sein "Kopf" das Licht erblickt, Grünspargel wird dagegen nicht angehäufelt und wächst bereits in der Sonne. Dadurch bildet der grüne Spargel die Stoffe, die er zur Photosynthese benötigt - und das macht ihn grün. Manche Grünsorten werden speziell dafür gezüchtet, die Felder haben dann nicht diese markanten Erdhaufen.


Obst
Zur Gattung von Steinobst gehören beispielsweise Zwetschgen, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Dieses Obst zeichnet sich dadurch aus, dass es in die Hand genommen werden muss. Am besten nimmt man das Obst in die Hand und ritzt es bis zum Stein Dann wird es mit dem Messer geteilt, um anschließend halbiert werden zu können. Beide Hälften, lösen sich vom Stein, wenn man sie gegeneinander dreht. Nun können die Hälften entweder mit der Hand in den Mund geführt werden oder aber mit dem Besteck. Beides ist zulässig.
Suppe
Suppe soll weder geschlürft noch kalt gepustet werden. Der Suppenlöffel wird nach dem Verzehr mit abgeräumt. Der Suppenlöffel liegt entweder ganz oben über dem Platzteller oder wird, gleichzeitig mit der Suppe, vorgelegt. Kompliziert wird es bei der Frage, ob Suppe „getrunken" werden darf. Dies hängt wiederum von der Tellerart und der Suppenart ab. Cremesuppen und Suppen mit viel Inhalt (Nudelsuppe, Flädlesuppe) isst man mit dem Löffel. Bei Suppentassen, bei denen (nur) noch Brühe übrig ist, darf man den Rest trinken. Bei einer reinen Brühe, die in einer Tasse serviert wird, darf man sogar, nachdem man zuerst einen Löffel davon gekostet hat, um die Temperatur zu überprüfen, alles trinken. Allerdings jeweils in kleinen Schlucken. Vorsicht: Suppenteller sollten möglichst nicht schräg gekippt werden, um den Rest besser auslöffeln zu können. Dies bleibt nach wie vor unschicklich!
Sushi
Sushi bestehen hauptsächlich aus rohem Fisch und Reis. Sie sehen meist sehr hübsch aus — kreativ und aufwändig arrangiert. Dies spricht vor allem das Auge an. Die Fischfilets sind hauchdünn geschnitten und stammen hauptsächlich von Lachs, Tunfisch, Makrelen, Zander und anderen Fischen. Mit Wasabi (grünem Meerrettich) und Sojasauce werden sie meist in Rotalgenblätter gehüllt und in handliche Röllchen geschnitten serviert. Essen kann man Sushi sowohl mit den Fingern als auch mit Stäbchen. Man verrührt etwas Wasabi in der in einem Schälchen gereichten Sojasauce und dipt die Sushi ein.

Torte
Torte isst man mit einer Kuchengabel und (trotz Creme- oder Sahnefüllung) nicht mit dem Kaffeelöffel. Sahne als solche wird nie auf, sondern immer neben der Torte oder dem Kuchen serviert.

Wachteln
Wachteln werden meist halbiert serviert. In diesem Fall sollten sie zunächst mit Messer und Gabel verzehrt werden. Erst wenn sich keine weiteren Bestandteile lösen lassen, ist es angebracht, die Finger einzusetzen. Anders bei filetiertem Wachtelfleisch. Dies lässt sich einfach mit Messer und Gabel essen.
Weinbergschnecken Weinbergschnecken werden manchmal mit, manchmal ohne Schneckenhaus in einer speziellen Schneckenschale serviert. Meistens stehen sechs Schnecken als Portion auf der Speisekarte. Im Gegensatz zur allgemeinen Regel, dass man Brot nicht tunken darf, ist dies beim Schneckenessen erlaubt.
Für Schnecken gibt es spezielle Bestecke, nämlich eine Zange und eine kleine zweizinkige Gabel. Die Zange dient dazu, nach dem Gehäuse zu greifen und es auf den Teller (oder einen großen Löffel) legen zu können. Die kleine Gabel eignet sich besonders gut dazu, das Fleisch herauszuziehen.
Weintrauben
Weintrauben lassen sich elegant lösen, indem man mit der speziellen Schere eine Traube (z. B. mit 10 Stueck) davon abschneidet und auf den eigenen Teller legt. Nun darf man Stück für Stück von Hand zupfen und essen.

urst
Dazu schmeckt ein Weißbier oder Helles, Brezen und zur Krönung gibt es Weißwurst-Senf. Weißwurst-Senf gewinnt seinen süßen Geschmack hauptsächlich durch karamellisierten Zucker. Sauerkraut oder Ketchup gelten als böser Fauxpas. Methoden, um die Wurstspezialität zu essen, gibt es viele. Die klassische Art sieht vor, dass man sie aussaugt. Hier wird das kleine Ende abgebissen und auf dem Tellerrand abgelegt. Der Inhalt wird ausgesaugt, wobei Schmatzgeräusche meist unvermeidbar sind, aber akzeptiert werden. Manche halbieren die Wurst zuerst, um sie dann auszusaugen. Andere schneiden die Wurst horizontal mit einem scharfen Messer auf und pellen die Haut mit der Gabel seitlich so ab, dass sie stückchenweise davon abtrennen können. Als eher verpönt gilt es, scheibchenweise davon abzuschneiden. Nicht ohne Grund. Spritzer treffen unter Umständen die Tischnachbarn. Wer den eher komplizierten „Kreuzschnitt" beherrscht, schneidet 45-Grad-winklige Dreiecke in die Wurst, ohne die untere Haut zu zertrennen. Doch egal welche Methode angewandt wird. Verpönt ist, wenn unsachgemäß Hautreste mit viel Brät am Tellerrand liegen.
Wichtig: Unter keinen Umständen darf man Weißwürste nach 12 Uhr mittags bestellen. ner Spruch sagt nämlich, dass Weißwürste das Mittagsläuten (der Kirchen) nicht hören dürfen. Es gibt sogar bereits Abhandlungen zum Thema "Wurst-Knigge". Wer eine Wurst nicht fachgerecht isst holt sich leicht böse Blicke Der Bestellvorgang ist eine Sophie für sich. Zunächst gilt hier eine ungerade Zahl zu bestellen.

Zucker
Zucker ist für viele Menschen unabdingbar für Kaffee oder Tee. Sollte bei Würfelzucker eine kleine Zuckerzange dabei liegen, dann gehört es sich, diese zu benutzen. Fehlt diese, dann greift man mit den Fingern nach den Stücken. Allerdings darf kein Zuckerstück, das berührt ist, in die Schüssel zurückgelegt werden.

 

 

 

 

 
 

 

 

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Zahnstochern aber Richtig

Trinken, aber nun Richtig

Spareribs darf man mit den Fingern und was sind den Loinribs?

 

 

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