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Essen - Nachhaltigkeit und die Reste sind so lecker

 

Wer schafft der soll auch gut essen und wie man ißt so ist man, so oder so ähnlich steht es geschrieben. Nicht nur die ganze Communities bei Facebook, Twitter oder dem ehemaligen Google plus beschäftigen sich nur mit der Frage: Was kochst du heute? sondern leider auch ich.

Für uns in Deutschland wahrscheinlich eher ein Luxusproblem, andere Menschen in anderen Ländern haben es da nicht so einfach. Bei meinen Reisen in Asien oder in Afrika, sah ich oft nur ein karges Mal oder was der Jäger gerade so erbeutet hat. Essen und Trinken sind wichtig, stärken uns und geben uns ein bißchen Zufriedenheit.

Gerade lese ich in einem bekannten Magazin: "Durchschnittlich werfe jeder Europäer und Nordamerikaner jedes Jahr zwischen 95 und 115 Kilogramm Essen weg. In Teilen Afrikas und Asiens liegt die Abfallmenge zwischen sechs und elf Kilo. In Entwicklungsländern geht allerdings ein Großteil der Nahrung bereits am Beginn der Versorgungskette verloren – etwa wegen unzureichender Erntetechniken oder mangelnder Kühlung. Deshalb sollte man mit dem Essen nicht spielen.

Was mich noch besonders stört, ist die Massentierhaltung von Tieren, es gibt "Gott sein Dank" seitens der EU einige wenige Schritte oder Bestrebungen, diese Nutztierhaltung auf Artgerecht umzustellen, aber selbst in einem so hochentwickelten Land wie Deutschland, steht Kasse vor Leben und die Umsetzung wird solange rausverzögert wie es nur geht. Hoffentlich bewahrheitet sich mal das Karma und der Quäler muss dieses Leben als Nutztier auch mal erleben.

Heute planen die meisten ihre Lebensmittel für eine Woche. Klar! es gibt ja auch alles an der nächsten Ecke; die Discounter kämpfen um ihre Kunden mit immer billigeren Fleisch, täuschen mit BIO den Käufer...

Gerade wieder wurde herausgefunden, das die Labels auf den Packungen, die für gesunde Tierhaltung werben, das nicht soo genau nehmen. Auch der Bericht im dritten Programm über LIDL, die in der Nähe von Ulm ihre Fleischportionen fertigen, werben für Nachhaltigkeit und Transparenz. Bei den Dreharbeiten gab es dann überhaupt keine Transparenz. Billigfleisch und warum sollen wir das nicht kaufen, die Haltung der Tiere sehen wir ja nicht. Leider ist diese Haltung und Aufzucht mehr als ungesund, für uns und für das Vieh besonders, das stirbt gezwungen, trotz Lebenserhaltende Massnahmen mit Antibiotika. Das bei uns wachsende Biofleich reicht leider nicht aus um den Bedarf der Deutschen zu decken, es kommt daher aus andereren europäischen Ländern.

Massentierhaltung wird es immer geben, selbst wenn der Tierliebhaber in Deutschland, sein Fleischbedarf beim BIoBauern decken würde; würden das Massentierhaltungsfleisch in den Export gehen.

Hilfreich wären EU Mindestpreise für Produkte an den Grosshandel. Das würde die BIO-Erzeugung und Artgerechte Haltung wieder Wettbewerbsfähig machen. Aber die Lobbysten, die jeden Tag in den BundestagArsch kriechen, sind einfach noch zu stark. Hier gehört mal anständig ausgekehrt!

Gut genug Politik

Gemüse tiefgefroren oder aus der Dose, selbst Rösti gibt es in der Dose:-( Wer mit Budget kochen muss, der muss auch planen. Interessanterweise kenne ich kaum jemand, der so wie meine Eltern noch plant. Einmal im Jahr war grosses Schlachtfest, da wurd´die Wutz geschlacht,.. die Sau. Der Metzger kam und die Verwandten auch. Den ganzen Tag ging es hoch her in der Metzelküche und abends gab es die Wurstsuppe, Schweinepfeffer und auch so manches Fass Bier wurde dazu geleert. Am nächsten Tag fuhren alle wieder nachhause und die Gefriertruhe war wieder über einen grossen Zeitraum gefüllt. Im Sommer kam dazu noch vieles aus dem Garten und alles wurde eingeschweißt und eingefroren.

Weiterhin wurden noch eine Vielzahl von Konserven eingeweckt. Damit war der Grundstock für das Essensjahr gedeckelt. Es gab auch kaum was zwischendurch. Spargel gab es halt nur in der Spargelzeit und nicht wie heute zu Dumpingpreisen das ganze Jahr aus China.

Auch die Wassertomaten aus Holland konnten uns durch den eigenen Garten gestohlen bleiben, was nicht gegessen, wurde kalt gemacht:-), also eingefroren!

Das Brot wurde noch vom Bäcker geholt und nicht von den Backwarenverkaufstellen. Wer selbst Hand anlegen wollte, bekam vom Bäcker auch ein Stück Sauerteig, damit konnte man eine Unmenge Brot backen. Die Grossbäcker haben schon lange den Markt übernommen, ihre Filialen öffnen auch an Sonntagen, damit wir immer alles frisch haben. Schon nicht schlecht, wenn ich da mal über die Grenze nach Frankreich komme, da sieht es bei machen Dörfern bescheidener aus. Die Boulangerie (Bäckerei) gibt es nicht mehr und der Verkaufswagen von der nächst grösseren Bäckerei kommt, oder wenn nicht, dann war es nichts mit frischem Baguettes.

Ich will eigentlich damit nur sagen, dass man nicht nur etwas bewusster Leben sondern und auch Essen soll. Nehmen Sie sich Zeit bei Ihrer Lebensmittelauswahl. Gerade bei dem riesigen Angebot können auch mal andere Speisen (auch internationale) auf den Tisch kommen. Jemand beschrieb seine erste Pizza mit !sonderbares Gebäck: »Rund und bunt wie eine Torte. Man erwartet etwas Süßes. Da beißt man auf Pfeffer. Man sieht sich das Ding näher an; da merkt man, daß es gar nicht mit Kirschen und Rosinen gespickt ist, sondern mit Paprika und Oliven. Das Ding ist eine Pizza.

Witzigerweise war ich gerade mal auf der Insel Samos in Griechenland, da gibt es im Ort eine Pizzeria. Da kanllt mir so ein Typ ein Spruch: Das ist doch Pizza und nichts griechisches. Korrigiere! Pizza ist ein griechisches Essen, die Entrusker waren die Ersten, die Hefeteige im Feuer machten.

Pizza, Fischsuppe, Paella, Bouillabaisse waren früher "Arme Leute Essen" Reste zusammengesammelt und noch damit was zusammengebastelt:-) Ich schaue in den Kühlschrank, sehe eine Vielzahl angefangene Packungen, die nicht mehr anschaulich wirken und kurz vor dem kaputtgehen, als Pizzafan schnell einen Hefeteig gemacht, Reste, Käse und Tomatensauce habe ich eh immer im Bestand. Klar, wenn was schimmelt fliegt es natürlich weg.

Ein wenig Nachdenken, auch mit den 100 KG weggeworfenen hätte man noch gutes Kochen oder Backen können.

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