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Lebensmittel-Fälschungen überall in Europa
Die "Opson VI"-Fahnder wurden überall in Europa fündig: Italienische Behörden konfiszierten fast 32.000 Flaschen gefälschtes Mineralwasser. In Dänemark stellten Behörden gleich bei mehreren Olivenöl-Sorten fest, dass billiges Lampantöl beigemischt war und mehr

 

Gefälschte und verfälschte Lebensmittel. Für die Täter ist das Geschäft mit gestrecktem Zucker und eingefärbtem Öl ähnlich lukrativ wie Drogendeals und Menschenhandel. Und für die Behörden sind die Täter oft nur schwer zu fassen. Für Kunden sind sie kaum zu erkennen, meist eklig und manchmal sogar gefährlich. Besonders in Haselnüssen werden nun auch oft andere Nüsse hin zu gesetzt. Für Allergiker werden diese Spielchen das Leben kosten.
Zäh tröpfelt grünliche Brühe ins Öl. Immer mehr von dem billigen Gemisch, das den Leuten als kostbares Olivenöl vorsetzt wird. Dass sie einfaches Salatöl zu sich nehmen, versetzt mit der Tunke aus geriebenem Spinat, Wasabi und Pfeffer - das merkt kaum jemand. Betrogen wird auf Kasse mach Voll. Pangasius, wird als Seezunge angeboten, wer kennt schon den Unterschied im Geschmack. Wein und Honig werden mit Zucker versetzt. Der Diabetiker fällt ins Koma.
Im Ausland stießen Kontrolleure schon auf gefärbtes Chili, mit Gel aufgespritzte Garnelen und Kunststoff-Körner in Reisbeuteln. Bio-Eier, die nicht bio waren, und Pferdefleisch in Lasagne - das gab es auch in Deutschland.
Schadensumme von 10 bis 15 Milliarden Dollar für die amerikanische Lebensmittelindustrie, weisen alleine die Amerikaner aus. Pro Jahr.
Europol-Ermittler stellten im vergangenen Winter in 57 Ländern mehr als 10.000 Tonnen und eine Million Liter gefälschte Lebensmittel sicher, darunter gefärbte Oliven in Italien, Zucker mit Kunstdünger im Sudan und gepanschter Alkohol in der Türkei, Malta und Großbritannien.
"Wenn eine Flasche hochwertiges Olivenöl etwa nur drei Euro kosten soll, stimmt wahrscheinlich etwas nicht." Ich kenne etliche Olivenbauern, die selbst 80 grad Auspressung mindestens 5,00 € für den Liter Öl verlangen müssen, für kaltgepresstes Olivenöl, wird sogar bis zu 12,00€ der Liter verlangt und da ist er noch nicht transportiert und beim Endkunden! Aber die Qualität wird auch nur noch von richtigen Kennern erkannt, die Geschmack Synapsen der Meisten Leute, haben sich spätestens seit MacDoof ins Gegenteil verkannt. Nehmen, die von Geburt aus 10.000 Synapens im Mundbereich bis zum späten Alter hin bis zu 2.000 reduziert.

Die Ermittlungsergebnisse von Europol und Interpol werden am Dienstag, 25. April 2017, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Rahmen von "Opson VI" in 61 Ländern kontrolliert, davon 21 EU-Mitgliedsstaaten. Mehr als 50.000 Kontrollen wurden in Gewerbegebieten, in Häfen und auf Märkten durchgeführt.

Der Begriff Opson stammt aus dem Griechischen und beschreibt den wertgebenden Bestandteil des Essens.

Es war ja schon lange klar und der Verbraucher hätte es zumindest ahnen können. Wer so billige Waren beim Discounter bekommt, der muss doch damit rechnen, das irgendwo eingespart wird und irgendeiner daran verdienen muss...und wenn es nur der Discounter ist.

Viele Lieferanten kaufen aus dem Ausland Produkte hinzu, vieles auch durch undurchsichtige Quellen. Denkt man noch, die Produkte, wie Olivenöl kommen noch aus dem guten Land, werden mit mafiösen Mitteln, Produkte verfälscht, verpanscht und Altes frisch eingewickelt.

Olivenöl aus gefärbtem Salatöl, Reisimitat aus Kunststoff oder vermeintliche Bio-Produkte aus konventionellem Anbau. Lebensmittelbetrug ist ein komplexes Phänomen, dem nur mit fortschrittlichem Risikomanagement begegnet werden kann. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entwickelt eine Nationale Strategie zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug, die alle den Lebensmittelbetrug bekämpfenden Akteure miteinbezieht.

 

  • Beispiele für Lebensmittelbetrug:
    Salatöl wird mit Chlorophyll eingefärbt und als Olivenöl verkauft.
    Garnelen werden zur Gewichtserhöhung mit Gel aufgespritzt.
    Honig wird mit Zucker gestreckt.
    Preiswerter Fisch wird als hochpreisiger Edelfisch verkauft.
    Reis wird durch Reisimitat aus Kunststoff ersetzt.
    Konventionell erzeugte Lebensmittel werden als Bio-Lebensmittel verkauft.

 

Durch offene Grenzen ist Eines, dass der Verbraucher durch die ganzen Aromastoffe sowieso nichts mehr natürliches herausschmecken kann, ist das Zweite, aber das unser Lebensmittelimporteure ihren Aufgaben nicht Ordnungsgemäss wahrnehmen und eingekaufte Ware Stichprobenartig unter Laborbedingungen prüfen lassen ist das Letzte.

 

Hier das Video von Frontal 21

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/lebensmittelfaelscher-100.html

 

 

 

 
 

 

 

Shrimps aus Vietnam werden zunehmend mit einem Zusatzstoff behandelt, der den meisten Importeuren und Branchenakteuren in diesem Kontext offenbar nicht bekannt ist: Agar-Agar, ein Geliermittel auf Pflanzenbasis. Bei dieser Art der Gewichtserhöhung werden der Kopf und der Körper insbesondere von Black Tiger-Garnelen einzeln mit der im Supermarkt oder Gesundheitsladen erhältlichen Gelatine gespritzt.  Aktuelle Ursache seien die gegenwärtig hohen Garnelenpreise und ein sich entsprechend verschärfender Wettbewerb. "Während unbehandelte Shrimps für 15,- USD (11,10 Euro) verkauft werden, könnte behandelte Rohware für 13,50 USD (10,- Euro) gehandelt werden

Fischprodukte geringerer Convenience-Stufen enthalten gelegentlich verbotenerweise Phosphate, insbesondere Polyphosphate (E 432), auch Natriumphosphat (E 339), wobei EU-Grenzkontrolleuren immer mal wieder Plattfischfilets (Scholle, Seezunge), Alaska-Seelachs-Filets und Shrimps, aber auch Muscheln auffallen.

 

 

 

 

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