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Essen - Etwas für jeden Normalmenschen. Aber was Essen wir? ThomMYMmueller machte sein eigene Introspektion und kam auf interessante Ergebnisse. Aber schauen wir erstmal auf das Essen allgemein

 

Gut Gess,

sagen uns die allerliebsten Saarländer. Aber in diesem Punkt muss ich ihnen recht geben. Alles Tagwerk ist nichts ohne eine gute und gesunde Mahlzeit. Aber was ist noch gesund, bei Massentierhaltung und Glyphosat auf unserem Gemüse, können wir nicht damit rechnen, dass wir gesund leben und bleiben.

Wer schafft, der soll auch gut essen und wie man ißt so ist man, so oder so ähnlich steht es geschrieben. Ganze Communitys bei Facebook, Twitter oder Google plus beschäftigen sich nur mt der Frage: Was kochst du heute?

Für uns in Deutschland wahrscheinlich eher ein Luxusproblem, andere Menschen in anderen Ländern haben es da nicht so einfach. Bei meinen Reisen nach Asien oder in Afrika sah ich oft nur ein karges Mal oder was der Jäger gerade so erbeutet hat. Auch sind die Berbauern in der Schweizer-Italienischer Grenze berühmt für ihr Hundefleisch.

Essen und Trinken sind wichtig, stärken uns und geben uns ein bißchen Zufriedenheit. Gerade lese ich in einem bekannten Magazin: "Durchschnittlich werfe jeder Europäer und Nordamerikaner jedes Jahr zwischen 95 und 115 Kilogramm Essen weg. In Teilen Afrikas und Asiens liegt die Abfallmenge zwischen sechs und elf Kilo. In Entwicklungsländern geht allerdings ein Großteil der Nahrung bereits am Beginn der Versorgungskette verloren – etwa wegen unzureichender Erntetechniken oder mangelnder Kühlung. Deshalb sollte man mit dem Essen nicht spielen.

Was mich noch besonders stört ist die Haltung von Nutztieren, es gibt "Gott sein Dank" seitens der EU einige Schritte diese Nutztierhaltung auf Artgerecht umzustellen, aber selbst in einem so hochentwickelten Land wie Deutschland, steht Kasse vor Leben und die Umsetzung wird solange rausverzögert wie es nur geht. Hoffentlich bewahrheitet sich mal das Karma und der Quäler, darf dieses Leben als Nutztier auch mal erleben.

Heute planen die meisten für eine Woche. Klar! es gibt ja auch alles an der nächsten Ecke, die Discounter kämpfen um ihre Kunden mit immer billigeren Fleisch und warum sollen wir das nicht kaufen, die Haltung der Tiere, sehen wir ja nicht. Leider ist diese Haltung und Aufzucht mehr als ungesund, für uns und für das Vieh besonders, das stirbt gezwungen, trotz Lebenserhaltende Massnahmen mit Antibiotika.

Das bei uns wachsende Biofleich reicht leider nicht aus um den Bedarf der Deutschen zu decken, es kommt daher aus andereren europäischen Ländern. Gemüse tiefgefroren oder aus der Dose, selbst Rösti gibt es in der Dose :-)

Wer mit Budget kochen muss, der muss auch planen. Interessanterweise kenne ich kaum jemand der so wie meine Eltern noch plant. Einmal im Jahr war grosses Schlachtfest, da "wurd´die Wutz geschlacht, die Sau" Der Metzger kam und die Verwandten auch. Den ganzen Tag ging es hoch her in der Metzelküche und abends gab es die Wurstsuppe, Schweinepfeffer und auch so manches Fass Bier wurde dazu geleert. Am nächsten Tag fuhren alle wieder nachhause und die Gefriertruhe war wieder über einen grossen Zeitraum gefüllt.

Im Sommer kamen dazu noch vieles aus dem Garten und alles wurde eingeschweißt und eingefroren. Weiterhin wurden noch eine Vielzahl von Konserven eingeweckt. Damit war der Grundstock für das Essensjahr gedeckelt. Es gab auch kaum was zwischendurch. Spargel gab es halt nur in der Spargelzeit und nicht wie heute zu Dumpingpreisen das ganze Jahr aus China. Auch die Wassertomaten aus Holland konnten uns durch den eigenen Garten gestohlen bleiben, was nicht gegessen, wurde kalt bzw Haltbar gemacht:-) Das Brot wurde noch vom Bäcker geholt und nicht von den Backwarenverkaufstellen. Wer selbst Hand anlegen wollte, bekam vom Bäcker auch ein Stück Sauerteig, damit konnte man eine Unmenge Brot backen. Die Grossbäcker haben schon lange den Markt übernommen, ihre Filialen öffnen auch an Sonntagen, damit wir immer alles frisch haben. Schon nicht schlecht, wenn ich da mal über die Grenze nach Frankreich komme, da sieht es bei machen Dörfern bescheidener aus. Die Boulangerie (Bäckerei) gibt es nicht mehr und der Verkaufswagen von der nächst grösseren Bäckerei kommt, oder auch nicht, dann war es nichts mit frischem Baguettes.

Ich will eigentlich damit nur sagen, dass man nicht nur etwas bewusster Leben soll, sondern und auch Essen näher Betrachten soll. Nehmen Sie sich Zeit bei Ihrer Lebensmittelauswahl. Gerade bei dem riesigen Angebot können auch mal andere Speisen (auch internationale) auf den Tisch kommen.

Ich beschrieb meine erste Pizza mit sonderbares Gebäck: »Rund und bunt wie eine Torte. Man erwartet etwas Süßes. Da beißt man auf Pfeffer und Oliven. Man sieht sich"Das Ding" näher an; da merkt man, daß es gar nicht mit Kirschen und Rosinen gespickt ist, sondern mit Paprika und Oliven. "Das Ding" ist eine Pizza.

Pizza, Fischsuppe, Paella, Bouillabaisse waren früher Arme Leute Essensreste zusammengesammelt und damit was zusammengebastelt :-) . Ich schaue in den Kühlschrank sehe eine Vielzahl angefangene Packungen, die nicht mehr anschaulich wirken und kurz vor dem wegschmeissen stehen, als Pizzafan, schnell einen Hefeteig gemacht, Reste, Käse und Tomatensauce habe ich eh immer im Bestand. Alles auf den Hefeteig, in den Ofen und man bekommt eine schmackhafte Mahlzeit.

Klar, wenn was schimmelt fliegts natürlich weg. Es lohnt sich nicht etwas was schon schimmelt abzuschneiden, die gefährlichen Sporen, sind schon im Produkt. Also Weg damit!

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

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