Es gibt keine Möglichkeit dem Tod zu entfliehen.
Mit dieser Wahrheit wollen sich Spitzenforscher nicht länger abfinden und suchen nach Wegen, das Altern und das Sterben deutlich hinauszuschieben.: „Auch heute Fünfzigjährige haben noch gute Chancen, hundert zu werden.“ wenn man sich an Regeln hält!
Regeln sind
a) gesundes Essen
b) kein Stress
c) in PM2,5 und NO2 armen Gebieten wohnen (Es gibt keine fest definierte Liste von Regionen, die sowohl frei von PM2,5 als auch NO2 sind, da die Luftqualität je nach Standort und Wetterbedingungen variiert. Allerdings sind ländliche Gebiete im Allgemeinen weniger von diesen Schadstoffen betroffen als städtisches Gebiet)
d) etwas Fitness, laufen oder wandern, wenn möglich etwas turnen oder sonstige Körperbewegungen
e) frische Luft (idealerweise Wald oder Park)
f) Anzeichen einer Demenz?
Neue Erkenntnisse
Titel: Rapamycin — Entdeckung, Wirkmechanismen und Potenzial zur Modulation des Alterungsprozesses
Eigene Kenntnisse
Interessanterweise traf ich auf meinen Reisen, viele ältere Leute manche über 90 Jahre alt, selbst auf der Insel Samos oder der Insel Ikaria traf ich auf Menschen, die an die hundert Jahre zählten. Was machen die Leute anders, wieso können sie solange Leben. >auf zu den Hundertjährigen mit meiner eigenen Recherche.
Ich sage mal so pauschal, die haben weniger Stress, oder machen sich keinen Stress. Wie sagte die gute alte Bauersfrau: ich stehe mit der Sonne auf und gehe mit ihr schlafen. Es gibt eine einfache Struktur meines Tagesablaufes. Ich frühstücke nicht viel, esse zwischendurch mal eine Tomate oder Paprika, die ich aus unserem eigenen Anbau entnehme. Manchmal bereite ich Mehl vor und backe ein frisches Brot, dann besuche ich meine Freundin hier im Dorf und wir sitzen im Schatten und Stricken, Sticken oder machen auch einfach mal nichts.
Ich frage mich, ist dass das Rätsel und verstärkt mich in meiner Vermutung, das Stress, der Verursacher Nr.1 für frühes Altern ist? !Bleibt Stressfrei oder lasst euch nicht stressen!
These1
Teils leben die von mir besuchten Menschen in fast abgelegenen Dörfern, plagen sich nicht mit schlechtem Fernsehen, sozialen Medien und Dschungelcamp, auch die Familie ist meist intakt. Für diese Menschen steht das einfache und gesunde Leben im Vordergrund.
Obwohl viele religiös erscheinen, ist es aber nicht nur der Glaube an ihren Gott, der an vorderster Front steht, es ist das gemeinschaftliche Zusammenleben, zusammen was schaffen und zusammen lachen. Wie so oft, wo so viel Positives erscheint, gibt es auch negatives, was der nächste Absatz zeigt.
PM2,5 und NO2
Besonders in Grosstädten ist Feinstaubbelastung ein Problem. Laut ²DUH: Allein in Berlin sterben jedes Jahr 3.527 Menschen aufgrund der hohen Feinstaubbelastung (PM2,5) und 1.414 aufgrund von Stickstoffdioxid (NO2). Die Bundeshauptstadt ist damit trauriger Spitzenreiter bei der absoluten Anzahl an Todesfällen durch Luftschadstoffe in Deutschland. Mit 150 Todesfällen je 100.000 Einwohnende verzeichnen jedoch Bottrop und der Landkreis Görlitz die meisten Toten durch Feinstaub (PM2,5) gemessen an der Bevölkerungszahl. Bei dem Dieselabgasgift NO2 führt die Stadt Duisburg die Liste mit 80 Todesfällen je 100.000 Einwohnende an. Selbst die am wenigstens verschmutzten Regionen Deutschlands verzeichnen jedes Jahr dutzende Todesfälle: Die Vulkaneifel erreicht deutschlandweit den niedrigsten Wert bei Todesfällen aufgrund von Feinstaub – mit 84 Toten je 100.000 Einwohnende. Im Landkreis Vorpommern-Rügen sterben 22 Menschen je 100.000 Einwohnende jedes Jahr aufgrund von NO2.
Ein Problem, was in ruhigen Zonen, zB. in Gebirgsdörfern nicht so extrem vorkommt, hier herrscht im allgemeinen bessere Luft. Diesel- und Industrieabgase gibt es nur wenig. Sehe ich zum Beispiel den Ort Drakei auf der Insel Samos, hier endet die Strasse und nur wenige Autos können durch den Ort fahren. Wer sich mal die Mühe macht, den kleinen Friedhof zu besuchen, der wird erstaunt sein, wie alt die Leute dort geworden sind.
Statistiken zeigen jedoch auch in Griechenland, ist man nicht vor "Verfall" geschützt.
Griechenland ist das einzige Land in der EU, in dem sowohl bei Männern als auch bei Frauen unter 45 Jahren die Todesfälle durch Herzkrankheiten zunehmen, berichten Wissenschaftler. Ein Grund könnte ihrer Ansicht nach das Rauchen sein: 2009 rauchten in Griechenland 42 Prozent der Erwachsenen, bei den Unter-45-Jährigen waren es sogar mehr als die Hälfte. Das sei der höchste Wert in der gesamten EU. Aber auch Übergewicht schließen die Forscher als mögliche Ursache nicht aus. Denn in Griechenland seien jüngsten Zahlen zufolge mehr Erwachsene und Kinder übergewichtig als in jedem anderen EU-Land. Auch gibt es Zahlen aus Frankreich, die Belegen, das dort immer mehr junge Frauen mit Herzinfarkt ins Krankenhaus eingewiesen werden.
Kein natürlicher Verfall sondern eine Krankheit?
Da das Altern eigentlich der Definition einer Krankheit entspricht, besteht ein schwankender Konsens darüber, dass das Altern als eigenständiger Krankheitsprozess betrachtet werden sollte und nicht als gutartiges Fortschreiten des Alters, das das Krankheitsrisiko erhöht.
Mit zunehmendem Alter kommt es zu natürlichen Veränderungen im Körper, beispielsweise zu Hautschäden durch Sonneneinstrahlung, Verlust von Muskel- und Körperkraft, teilweisem Verlust des Seh- und Hörvermögens sowie zu Veränderungen unseres Schlafverhaltens, unseres Energieniveaus und unseres Appetits, dazu kommen noch Häufige Alterskrankheiten
Altersdepression. Arthrose.
Demenz.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Infektionskrankheiten.
Krebs.
Osteoporose.
Parkinson.
Recherchen
Experten betrachten Altern nicht als natürlichen Verfall, sondern als Krankheit, als Fehler durch den Mensch selbst erzeugt. Und die könnten behoben werden, glauben zumindest die Forscher in Kalifornien. 2013 veröffentlichten sie die „Hallmarks of Aging“, also die Kennzeichen des Alterns: Instabile DNA, fehlgesteuerte Gene, Zellen mit schlapper Müllabfuhr, defekte Mitochondrien, erschöpfte Stammzellen, chronische Entzündungen und so weiter.
Für all diese Punkte gibt es bereits Hightech-Ansätze, die diese Kennzeichen des Alterns nach und nach abarbeiten. Manches ist eine Fortschreibung des bekannten, umfangreiche Krebsfrüherkennung zum Beispiel. Innovativer sind Genkorrekturen per CRISPR (Erklärung rechts auf der Seite) oder Medikamente, die Zombiezellen entsorgen. „Das klingt schon ziemlich nah dran am verjüngenden Wundertrunk“„Aber eben nur, wenn man eine Maus ist.“ Das gilt für viele der spannenden neuen Ansätze: Vorerst sind sie noch Versprechen und funktionieren bestenfalls im Tierversuch. CRISPR ist in Deutschland verboten, da es das Erbgut Gentherapiert.
In der Zwischenzeit wurden kamen in der EU CRISPR/Cas9 zum Einsatz um seltene Erbkrankheiten auszudünnen.
Vorbeugen und Maßen.
Das gilt auch bei Therapien gegen Alzheimer. Und die werden entscheidend sein: Im hohen Alter auf einen Berg kraxeln zu können, ist schön, aber wichtiger ist es, die Enkelkinder noch zu erkennen. Helfen kann früh etwas gegen die sozialen Auslöser des Alterns zu tun, konkret also gegen Stress und Isolation vorzugehen. Auch hier ist man optimistisch, da ließe sich „relativ einfach mit sozialen Programmen dagegen arbeiten.“ Worin genau die bestehen, bleibt allerdings unklar, genauso wie die Finanzierung dieser Programme. Da helfen aber die Programme, die zum Teil kostenlos von der Gemeinde angeboten werden.
Gemeinsame Treffen Gleichgesinnter. Oder lernt einfach auf der Abendschule noch eine andere Sprache, das regt die grauen Zellen an. Geht in einen Wanderverein, der sich einmal die Woche zum Wandern trifft. Es gibt einiges was man machen kann.
Unsere Gesundheitssysteme würden sich nach wie vor auf konkrete Krankheiten konzentrieren, die entscheidende Vorbeugung für ein langes Lebens bleibe Privatsache und sei vor allem auch eine Frage des Geldes.
Und genau das ist am Ende der entscheidende Tipp für ein langes Leben: Gesund essen und sehr viel Sport treiben. Jetzt ist Sport nicht jedermann Sache, ich selbst sitzte bis zu 40 Stunden am Schreibtisch, da bleibt nicht viel Lust, danach noch was zu machen.
Deshalb immer etwas anderes tun, mal geistig arbeiten, mal körperlich arbeiten, dazu eine gesunde Ernährung, am besten mal abwechselnd Haferflocken mit Joghurt, statt künstlich erzeugtes Bäckerbrot ala Discounter. Ein Glas Rotwein oder Bier am Abend schadet nichts, bei manchen kann es sogar Stimmungserhellend sein. Also von allem mit Maßen, besonders mit Alkohol. Rauchen ist gar nicht so schädlich, wie man annimmt. Aber sich jeden Tag das Gift aus dem Zigarettenkasten ziehen, das ist nicht nur teuer sondern in der Menge schädlich. Kauft euch lieber ein paar Zigarren oder Zigarrillos und raucht diese mit Genuss und wenn es möglich ist, nicht über Lunge!
Italien hat auch einiges zu bieten
Die hohe Lebensqualität von Cilento belegt ein erstaunliches Phänomen: Nirgendwo sonst in Italien leben mehr Menschen im Alter über 100 Jahren. Allein im Fischerdorf Acciaroli waren 2019 mehr als 300 Menschen über 100 Jahre alt. Außerdem sind Demenz und Schlaganfälle in Acciaroli äußerst selten.
Was also ist das Geheimnis der hohen Lebenserwartung? Forschungsteams von mehreren Universitäten konnten in einer gemeinsamen Studie zumindest herausfinden, dass ein gefäßerweiterndes Hormon bei den älteren Menschen in Acciaroli ungewöhnlich gering ausgeprägt ist. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen das auf gute Fitness und auf eine ausgewogene und gemüsereiche Ernährung zurück.
Das Rezept für ein langes Leben könnte sich demnach in der guten Küche des Cilento finden. Typisch für die örtliche Kulinarik ist vegetarisches Essen mit Gemüse, Bohnen, Linsen und Erbsen aus regionalem Anbau. Beliebt sind außerdem Fisch-Gerichte. Die „alici ‘mbuttunate“ – Sardellen in Tomatensoße mit Käse – sind die beliebteste Spezialität. Verfeinert werden die Leckereien häufig mit Rosmarin und nativem Olivenöl. Zum Abrunden wird gern ein Glas Rotwein bestellt.
Das sind die schönsten Mittelalterdörfer in Italien
Die möglicherweise lebensverlängernde Küche von Cilento haben sich Ernährungswissenschaftlerinnen und Ernährungswissenschaftler in den 60er-Jahren zum Vorbild genommen und die sogenannte Mittelmeer-Diät entwickelt. 2010 wurde die traditionelle Ernährung sogar zum immateriellen Kulturerbe der Unesco erklärt.
und das mache ich: Begrenzung der Arbeitszeit am Schreibtisch von 40 Stunden auf 20 - 30 Stunden.
Mehr Bewegung, es gibt gute Videos im Netz, die mit uns Turnen oder geht einfach 2-3 x die Woche ein paar Km spazieren.
Naja, jetzt wohne ich im Schwarzwald und das ist der erste Schritt!!"

Titel: Rapamycin — Entdeckung, Wirkmechanismen und Potenzial zur Modulation des Alterungsprozesses
Einleitung und Entdeckung 1965 isolierte ein Forscherteam auf der Osterinsel (Rapa Nui) aus Bodenproben ein natürliches Produkt, das später als Rapamycin (Sirolimus) bezeichnet wurde. Zunächst als Antimykotikum charakterisiert, gelangte Rapamycin aufgrund seiner immunsuppressiven Eigenschaften in die klinische Anwendung, insbesondere bei Nierentransplantationen.
Wirkmechanismus Rapamycin hemmt den mTOR-(mechanistic Target of Rapamycin)-Signalweg, einen zentralen Regulator von Zellwachstum, Proteinsynthese und Stoffwechsel. Durch die Hemmung von mTOR werden Zellproliferation und anabole Prozesse reduziert; Komponenten dieses Signalwegs sind außerdem mit Mechanismen des zellulären Alterns assoziiert. Analog zu kalorischer Restriktion moduliert Rapamycin Stoffwechselpfade, die Energieverbrauch und Stressreaktionen steuern.
Präklinische Befunde zum Altern In verschiedenen Tiermodellen, insbesondere in Mausstudien, wurde eine Verlängerung der Lebensspanne bis zu ~30 % sowie eine Verringerung altersassoziierter Morbidität (kardiovaskuläre Erkrankungen, Tumorinzidenz, kognitive Defizite) beobachtet. Rapamycin reduzierte in diesen Modellen inflammatorische Marker und Zellproliferation — Befunde, die mit einer Verzögerung altersassoziierter Pathomechanismen konsistent sind.
Klinische Forschung und Immunmodulation beim Menschen Klinische Untersuchungen deuten darauf hin, dass Rapamycin bzw. mTOR-Inhibitoren die Immunantwort Älterer modulieren können; einige Studien berichteten über verbesserte Impfantworten und eine reduzierte Infektanfälligkeit bei älteren Probanden. Laufende Langzeitstudien und Beobachtungsdaten von Personen, die Rapamycin außerhalb zugelassener Indikationen einnehmen, sollen Sicherheit und potenzielle gesundheitsbezogene Effekte weiter klären.
Risiken, Nebenwirkungen und offene Fragen Rapamycin ist mit Nebenwirkungen assoziiert, darunter orale Aphthen, erhöhte Infektanfälligkeit und metabolische Effekte; in Tierexperimenten traten teils organtoxische Effekte auf. Die langfristigen Sicherheitsprofile bei prophylaktischer oder lebensverlängernder Anwendung beim Menschen sind bislang unzureichend beschrieben. Es bestehen daher bedeutsame Unsicherheiten bezüglich Dosierung, Therapiedauer und Risiko-Nutzen-Abwägung. Vergleichende Bewertungen zu anderen Kandidaten der Gerontologie (z. B. Metformin) erfordern kontrollierte Studien.
Translation von Tiermodellen auf den Menschen Obwohl Befunde in Maus- und Hundemodellen vielversprechend sind, ist die Übertragbarkeit auf den Menschen nicht gesichert. Historisch haben sich therapeutische Effekte aus Tiermodellen nicht immer in klinischen Ergebnissen wiedergefunden. Daher sind groß angelegte, randomisierte, kontrollierte Studien erforderlich, um Wirksamkeit und Sicherheit von Rapamycin als interventionelle Strategie gegen altersassoziierte Vulnerabilität zu bestimmen.
Schlussfolgerung Rapamycin repräsentiert einen vielversprechenden pharmakologischen Modulator des mTOR‑Signalwegs mit potenziellem Einfluss auf Mechanismen des Alterns. Derzeit ist sein Einsatz zur Anti‑Aging‑Indikation experimentell und mit Unsicherheiten behaftet. Weitere systematische präklinische und klinische Forschung ist notwendig, bevor evidenzbasierte Empfehlungen für eine breitere Anwendung ausgesprochen werden können.
Anmerkung: Blaue Lotus (Nymphaea) — kurze wissenschaftliche Ergänzung Nymphaea spp. (häufig als „Blauer Lotus“ benannt) ist eine historisch kultivierte Wasserpflanze mit berichteten ethnobotanischen Anwendungen (z. B. entspannende, krampflösende und potenziell stimulierende Effekte). Historische Beschreibungen, etwa aus dem Nildelta, deuten auf rituelle und pharmakologische Nutzungen hin. Die pharmakologischen Wirkungen und klinische Wirksamkeit sind jedoch durch kontrollierte Studien nur unzureichend belegt; mögliche Wirkmechanismen und Sicherheitsprofile bedürfen weiterer wissenschaftlicher Untersuchung.
Stressreaktion des Organismus — kurze Erläuterung Die akute Stressantwort umfasst sympathische Aktivierung und Freisetzung von Katecholaminen (z. B. Adrenalin), was zu erhöhter Herzfrequenz, gesteigerter Muskelperfusion und beschleunigter Atmung führt. Diese physiologischen Anpassungen sind evolutionär entwickelt, um kurzzeitige, lebensbedrohliche Situationen zu bewältigen; chronische Aktivierung kann hingegen maladaptive gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
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