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Schweizer Bergbauern essen Hundefleisch

Wenn das kein Grund zum Nachdenken ist:

Hundefleisch

Geschlachtet: Viele Tiere werden von Hundefleischliebhabern gleich selbst geschlachtet. 

Hundefleisch Was das Gesetz verbietet- Hundebraten und Katzenfilets darf in der Schweiz jeder essen. Das Gesetz verbietet es nicht, sein eigenes Haustier zu kochen. Die "Eidgenössische Fleischverordnung" verbietet in Artikel 73 nur, "Fleisch von Hunden, Katzen und Schildkröten sowie daraus hergestellte Fleischwaren" in Verkehr zu bringen. Das heisst: Seinen eigenen Hund schlachten und essen darf jeder. Nur weiterverkaufen ist verboten - und wird gebüsst. 

Hundefleisch auf dem Teller - drei Monate vor der Fussball-WM geriet Gastgeber Südkorea deshalb wieder unter Druck. Aber auch bei uns ist das emotionsgeladene Thema wieder aktuell. Was bei vielen Brechreiz verursacht, ist für andere eine Delikatesse. SonntagsBlick war bei einem Hundefleisch-Liebhaber Meier. Appenzeller, Bernhardiner, Deutsche Schäfer und Dalmatiner hat Karl Meier* schon gegessen. Das Fleisch auf dem Tisch, das aussieht wie Mostbröckli, stamme von einem Rottweiler, der vor ein paar Wochen geschlachtet wurde. Was für ein Hund auf dem Teller landet, sei ihm eigentlich egal, meint Meier. Aber: "Schosshündchen bringen nichts, da ist viel zu wenig Fleisch dran." Gehacktes und Voressen, als das manche Liebhaber Hundefleisch zubereiten, gibt es bei Meier nicht: "Meine Frau würde es nicht essen." Viel gefragter als das Fleisch sei Hundeschmalz, als "Heilmittel gegen Erkältungen und Asthma". Karl Meier: "Ein Kollege hat kürzlich 30 Kilo einer Apotheke verkauft." Er könne schon verstehen, dass einem Hundehalter beim Gedanken an Hundefleisch schlecht werde, sagt Meier, er verstehe nur nicht, warum dieselben Menschen dann ungerührt Kalb, Rind oder Poulet essen.

"Statt sie einschläfern zu lassen, bringen mir Dorfbewohner ihre Hunde", sagt er. Sein Kollege, ein Metzger, töte die Tiere dann mit einem Bolzenschuss. "Das geht ganz schnell und ist doch viel humaner als Schächten, wo ein Tier noch minutenlang lebt." Wütend macht Karl Meier auch, dass in Asien Hunde zu Tode geprügelt werden, weil das Adrenalin dem Fleisch einen besseren Geschmack gebe. "Diese Chinesen oder Koreaner könnte ich selber mit dem Stock verhauen", ereifert er sich. Hundefleisch landet in der Schweiz nicht nur auf Meiers Teller. "Wer solches Fleisch will, bekommt es auch", sagt der Journalist Markus Rohner, der diese Woche darüber berichtete. Im Gegensatz zu Deutschland ist in der Schweiz der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch erlaubt. Nur der Handel ist verboten. Gehandelt wird trotzdem, sagt ein Journalist der "Wiler Nachrichten". Hundert bis zweihundert Franken koste ein Hund, "je nach Fleischvolumen". Und weiter: "Ein Züchter verkauft zum Beispiel gut 40 Appenzeller Mischlinge pro Jahr an eine Gruppe von Leuten im süddeutschen Sigmaringen." Diese Gruppe treffe sich regelmässig, um Rezepte auszutauschen. "Nicht nur im Rheintal und im Appenzell, in der ganzen Schweiz werden Hunde und Katzen gegessen", sagt Tierschützerin Edith Zellweger. "Als Vegetarierin esse ich zwar auch keine Kälber oder Rinder, aber der Hund ist doch wie ein Familienmitglied oder ein Helfer, wie Blinden- und Lawinenhunde. Wenn wir unsere besten Freunde essen, wo ist denn da die Grenze?" 
Vor zehn Jahren sorgte Edith Zellweger schon mit einem Bericht von "Stern TV" (RTL) in Deutschland für einen Skandal. "Die Schweiz, ein Volk von Hundeessern", hiess es damals entrüstet. Geändert hat sich wenig. Viele Hunde und Katzen konnte die Tierschützerin schon vor dem Kochtopf retten. Für viele Tiere konnte sie nichts mehr tun.
Edith Zellweger zeigt ein Inserat in einer Ostschweizer Zeitung: "Zu verschenken: Junge schöne Kätzchen sowie einige Metzgkatzen." Dass der Tierschutz nicht eingreife, weil es angeblich Einzelfälle seien, macht sie traurig. "Wenn ich sehe, dass Rheintaler Tierschützer im Pelzmantel rumlaufen, wundert es mich aber nicht", sagt sie. "Um Geld zu sammeln, haben sie kürzlich Figuren verkauft. Aus echtem Kaninchenfell." Die wenigsten dieser Hunde und Katzen sterben schnell", sagt Edith Zellweger. "Viel häufiger werden sie brutal erschlagen." Vor allem junge Katzen. "Die schmecken wie Chüngel“, sagt ein Bauer. "Als wir Leute zu Besuch hatten, merkten die keinen Unterschied.“ Aber einigen würde doch glatt schlecht, wenn sie es wüssten? Da lacht der Bauer nur.


ZÜRICH - Hunde und Katzen landen auch in der Schweiz auf dem Teller. Öfters als man denkt! Tierschützerin Edith Zellweger klagt an: "In ländlichen Gebieten wird viel Hundefleisch gegessen." Der Hund ist des Menschen bester Freund. Und für manche eine Delikatesse! "Haustiere werden längst nicht nur in China gegessen. Sie kommen auch in der Schweiz auf den Tisch", sagt Tierschützerin Edith Zellweger. Rund 25 Franken zahle man für ein Kilo Hundefleisch. Laut Zellweger gibt es drei grosse Anbieter, die illegal Hundefleisch verkaufen. Aber auch auf unzähligen Bauernhöfen landen Hunde und Katzen in der Pfanne. Der Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch ist in der Schweiz verboten (siehe Box). Stefan Weber vom Schweizer Metzgermeisterverband: "Ein anständiger Metzger schlachtet keine Haustiere. Sonst fliegt er aus dem Verband raus.“ Aber gerade während der BSE-Krise habe die Nachfrage nach Hundefleisch zugenommen, sagt Tierschützerin Zellweger, selber Tochter eines Metzgers. "Wir sind ein Volk von Hunde-Essern.“ Vor zwei Jahren retteten Tierschützer in Freiburg 7 Hunde vor dem Topf. Ein Hundemetzger damals zu BLICK: "Hundefleisch ist viel sauberer als das von Schweinen." Ein anderer Haustiermetzger berichtete damals: „Büsis schmecken besser als Güggeli. Bei den Hunden hängt es von der Rasse ab." Ein geschlachteter Bello landet aber nicht immer in der Bratpfanne. Beliebt ist auch das flüssige Hundefett. Es soll gegen Bronchitis, entzündete Halsdrüsen und bei Husten helfen.

 

 

 
 

 

 

 

 

 

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