Samos ist die schönste griechische Insel und liegt im östlichen Ägäischen Meer, nahe zur Türkei. Samos ist der Geburtsort des Mathematikers Pythagoras und des Philosophen Epikur und für den hier hergestellten süßen Muskatwein bekannt. Weinanbau, Olivenanbau haben eine lange Tradition, der Tourismus ist gut ausgebaut, aber insgesamt noch ruhig und gemässigt...weiter

griechischer kalender

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2002


Dieses Jahr hatte ich mich entschlossen eine kleine Rundreise zu machen!


Die Vorbereitungen waren mal wieder, Zeitmaessig knapp gewaehlt, da ich irgendwann,  irgendeine Spontanitaet in meinen Gene impliziert bekam. Frage mich eigentlich von wem, bei meinen Vorfahren, scheint alles eher geplant zu sein. Bei mir nicht?  Aber bisher hatte das auch immer gut geklappt. Eigentlich wollten wir nach Samos, aber die Flieger ab Stuttgart gingen erst montags, also was tun? wieder 2 Tage Samstag und Sonntags zu hause hocken und warten bis der der Flieger dann montags geht, dafuer hatte ich keine Lust. Also rief ich meine Freundin an, was wir tun koennten. Wir entschlossen uns ein Flug nach Athen zu buchen, der schon samstags ging und wollten dann weiter mit der Faehre nach Samos. Nun wurde fieberhaft recherchiert. Erstmal nach einem Preisguenstigen Flug schauen..den kosten sollte das ganze ja nichts :-) Dann fanden wir auch schon einen Flug mit der Alitalia von Stuttgart aus ueber Mailand nach Athen. Aber wenn schon Athen, dann wollten wir auch schon noch was sehen. Nun brauchten wir nur noch ein Hotel in Athen, also alle Suchmaschinen gewaelzt und wurden dort fuendig mit dem Hotel Atma am Omonia-Platz, der uns einen guten Preis machte. Mit der Buchung, der Faehre am kommenden Dienstag fuer nach Samos, wussten wir aber nichts konkretes, lt. Internet sollte die aber dienstags fahren? Sicherheitshalber mailten wir den Faehrbetrieb an und die antworteten prompt, leider zum Negativen.."Leider koennen wir nicht mit Sicherheit sagen, ob die Faehre abgeht"..Alternativen fanden wir keine, nicht von Piraeus noch von Rafina. Also schauten wir bei der OA nach einem Flug, wurden dort fuendig und buchten 2 Fluege von Athen nach Samos. Das kuriose war, dass der Flug nur unwesentlich teurer wie die Faehre war, (Die haette immerhin 13 Stunden gebraucht, der Flieger keine 50 Minuten)...also dann kann es ja losgehen, erst mal nach Athen.

Der Flug von Stuttgart nach Mailand unterschied sich von dem Flug Mailand - Athen gewaltig. Zwar war es mit der Alitalia, dieselbe Fluggesellschaft, aber es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. hatten wir von Stuttgart aus mit der kleinen Maschine einen Super Service, war die Linienmaschine Athen ein Dreck dagegen, Service so gut wie keinen, unfreundliches Personal und das Essen...reden wir besser nicht davon! Meine Beschwerde an Alitalia ging nach dem Urlaub ein und ein Call-Center mit einer Dame, die gebrochen Deutsch sprach und ihre Fragen von einem Zettel ablas, rief mich nach dem Urlaub an. Pluspunkte gab es trotzdem keine von mir!

Aber nun sind wir in Athen...

Der Linienbus stand Erwartungsgemaess am Flughafen. Wir kauften uns Fahrkarten und verliessen den neuen Flugplatz in Athen um ca. 0.30 Uhr. Ca. 1.30 Uhr waren wir am Syntagma Platz. Die Taxifahrer stuerzten schon in den Bus rein um die wenigen Gaesten fuer teures Geld dorthin zu fahren wo sie hinwollten. Nach zaehen Verhandlungen, bekamen wir einen Preis der zwar die Haelfte der geforderten Summe war, aber wir wollten die 3 Km zum Omonia nicht zu Fuss wandern. also drueckten wir ihm 5 Euro in die Hand und dann kamen wir zu unserem Hotel. Die Besten Jahre hatte das Haus schon hinter sich, aber es war sauber und hatte einen Lift. Wir brauchten das Hotel eh nur zum schlafen. Zumindestens gab es AirCondition und Kabel TV, gut, da die Fussball-WM gerade angefangen hatte.

Das Fruehstueck verpennten wir und das sollte sich nicht als allzu schlimm erweisen. Gegenueber vom Hotel ist ein McDonalds, mit einem separaten Raum zum Fruehstuecken mit Kaffee und Kuchen, nach dem wir uns gut gesaettigt hatten, gings los.

Da wir mit unserer beim Bus erworbenen Tageskarte noch ueber 12 Stunden fahren konnten, nahmen wir erstmal die Metro und fuhren zum Syntagma, stiegen dort um und gingen weil Sonntag erstmal in die Plaka zum Floh- und Antikmarkt. Na, gekauft hatten wir nichts, aber es war schon Sehenswert, aber halt nichts gegenueber dem was wir dann sahen..vor uns auf einem Berg tat sich was..nichts was wir nicht kannten, aber was fuer jemand der das erstemal so Nahe dran ist, was einzigartiges ist.."Die Akropolis"!

Das Ausgrabungsgelaende vor uns mit dem Zeus und sonstigen Tempeln und Altaeren und Museen. Der Eintrittspreis von 12 Euro aergerte uns ein wenig. Wir wollten ja nur in die Akropolis, die anderen Tempelchen waren uns erstmal nicht so wichtig. Also gingen wir nicht durch das Ausgrabungsgelaende, sondern gingen drum herum, am Turm der Winde vorbei und erreichten die Akropolis eine Stunde spaeter. Billiger wurde es deshalb. Es gab nur das Kombiticket fuer 12 Euro, darin beinhaltet war der Eintritt in die Akropolis, das "umgangene" Ausgrabungsgelaende und weitere 5 Abschnitte fuer verschiedene Tempel etc. Also was solls, wenn schon denn schon und wenn man halt mal davorsteht, dann will man auch rein. An der Akropolis waren die Restaurierung Vorgaenge auch sonntags im griechischen Gange, Bauarbeiter machten Zement an und arbeiteten, gemaechlich an irgendwas. Der Innenteil der Akropolis war gesperrt, aber wir konnten wenigstens die herrliche Aussicht geniessen. Es lohnt sich wirklich und man hat einen sehr schoenen Blick ueber Athen. Von weitem konnten wir Piraeus und das Meer sehen und wir entschlossen uns nach einigen Fotoaufnahmen, den Weg durch das Ausgrabungsgelaende nach unten Richtung Plaka zu nehmen, bezahlt hatten wir ja nun.

In der Plaka gab es erstmal eine Pita, dann nahmen wir die Metro nach Piraeus. Verfahren konnten wir uns eigentlich nicht, die 3 Metrolinien in Athen sind ueberschaubar, ausserdem war in Piraeus Hafen Endstation. Vorbei an schoene und an zerfallenen Haeuseren, Baustellen an dennen gearbeitet wurde und an Baustellen, an dennen noch nichtmal angefangen war, weiter am Fussballstadion vorbei, erreichten wir auch dann Piraeus. Piraeus selbst ist bekannterweise keine Schoenheit und wenn man eine Faehre gesehen hat, hat man eigentlich schon alles gesehen. Wir gingen dort noch ein wenig spazieren und liefen dann quer durch die Stadt auf die andere Seite zum sogenannten Yachthafen. ueber ein nettes Bergchen, mit einem wunderbaren Ausblick, ueber Piraeus (Wer denkt das Athen flach ist, der irrt gewaltig!!) kamen wir zu dem schmucklosen Yachthafen. Dort tranken wir erstmal Kaffee und es gab ein Stueckchen Kuchen. Von dort aus gingen wir weiter bis zum Fussballstadion und nahmen die Metro zurueck zum Hotel.

Nach Duschen, Ruhen und Fussball gucken, nahmen wir uns vor am Abend nochmals zur Plaka zu gehen um die Akropolis auch mal Leuchten zu sehen. Die Speiserestaurants in der Plaka sagten uns aber nicht so zu. Die Kellner und Animierer waren uns ein Greul, die hatten schon so ein ausbeuterisches Aussehen. Noe, dann wollten wir lieber wo anders hin zum Essen. Wir fuhren zum Omonia zurueck und gegenueber von unserem Hotel...nein, nicht der MacDoof...sondern ein kleines Speiserestaurantchen..mit ner gegrillten Sau..und einem herrlichen Naussa-Wein. Das blieb auch unser Lieblingslokal fuer die 2 Tage...warum den in die Ferne schweifen..

Athen war in den Anfaengen des 19. Jh ein eher unbedeutender Ort. Damals fasste Athen nur 5000 Einwohner. Erst mit dem Koenig Otto der 1. von Bayern, kam Bewegung ins Spiel, er wurde von den Maechtigen aus Grossbritanien und Frankreich ins Rennen geschickt. Otto war mit 17 Jahren nicht in der Lage, eigene Ideen zu haben, daher holt er sich den Bayern Leo von Klenze mit an Bord, der das Athener Stadtbild nach klassizistischen Stil und Muenchner Vorbild umsetzte. Muenchen hatte im Vergleich, damals auch keine 100.000 Einwohner. Otto liess Klenzen eine Stadt fuer 50 Tausend Einwohner konzpieren. Heute hat Athen Muenchen mit seinen Einwohnerzahlen schon ueberholt, klar wo sollen die Leute auch arbeiten, ausser in Athen?

Heute fliegen die meisten Pauschaltouristen direkt auf die Inseln, einige Individualisten, die auf die kleineren Inseln wollen, muessen meist ueber Athen, Saloniki oder Kavala.

Der Athener Flughafen heute, ist Eindrucksvoll, vor ein paar Jahren, gab es noch zwei Flughaefen in Athen. Der Olympics und der Internationale waren nur ein paar Km getrennt, aber es war schon muessig jedesmal, wegen einem Weiterflug mit dem "ueberteuerten" Taxi dort hinzufahren.

Zu den Taxifahrern koennte man einen eigenen Artikel schreiben..gut vll komme ich da noch darauf zurueck. Heute gibt es die Metro als Alternative und nur noch einen Flughafen. Viele benutzen die Faehre ab Piraeus oder Rafina. Piraeus ist an der Metro angeschlossen. Der neue Flughafen wurde von einem deutschen Unternehmen gebaut, die Metro sowieso.

 


 


Am naechsten Tag packten wir es puenktlich zum Fruehstueck, wir haetten es auch sein lassen koennen. Der Nescafe schmeckte nicht und die Broetchen und die Marmelade waren auch nicht besser. Was solls und zum Mac wollten wir dann aber auch nicht. Nach dem Fruehstueck, nahmen wir uns vor zum ..Aeropaghuegel auf den Likabettos...Huegel zu gehen und mit der Seilbahn von dort aus den Huegel hochzufahren. "Pfeifendeckel" die Bahn wurde restauriert, aber es kam zugleich ein Taxi und der erklaerte uns das das Taxi ein Service der Regierung ist und uns zum gleichen Preis hochfaehrt. Gut besser schlecht gefahren, als gut gelaufen. Es lohnte sich auf jedenfall, der Ausblick auf die Akropolis und die Stadt war gigantisch. Nach der obligatorischen Fotosession, gingen wir einen schoen angelegten Weg wieder langsam abwaerts. Zurueck ging wir dann durch den Nationalgarten zur Wachabloesung am Syntagmaplatz. Es ist lustig die Wache mit ihren "Bommelschuhen" zuzusehen. Weiter ging es Richtung Omoniaplatz, aber vorher kehrten wie in einer kleinen Stehkneipe ein und vernichteten ein paar Spiesse und Zaziki. Im Hotel entschieden wir dann, nochmals zur Plaka rauszufahren. Wir kauften nochmals ein 24 Std. Ticket, das wir ja eh am naechsten Tag zum Flieger mussten. Jetzt suchten wir ein schoenes Dachgarten-Restaurant um die Akropolis, wenigsten heute mal beleuchtet fotografieren zu koennen. Irgendwann ueberredete und so ein Animierer, das es von seinem Dachgarten ein wunderschoener Ausblick gibt. Als wir oben waren stellten wir zwar fest, das der Ausblick nicht schlecht ist, aber die Akropolis war nicht zu sehen. Na da gingen wir halt wieder. Letztendlich nahmen wir unser Essen wieder dort ein, wo wir gestern schon gegssen hatten und nach ein paar Ouzo/s fielen wir dann ins Bett.

Das Fruehstueck war etwas besser, als den Tag zu vor. Irgendwo hatten die noch einen Kuchen ausgegraben, den Kaffee brachten wir selber mit. Nachdem unsere Koffer und Rucksaecke gepackt waren, gaben wir die an der Rezeption ab und gingen noch in die Markthalle. Hier gab es schon viel zu sehen, Metzger und Gemuesehaendler etc. Nach einem kleinen Rundgang noch durch die verschiedenen Geschaefte und einem Besuch in dem nahegelegenen Kaufhaus, gings dann los..erst mit der Metro zum Syntagma und dann weiter mit dem Bus zum Flughafen.

Samos..

Nachdem wir unsere kleine OA gefunden hatten, ging es los zu dem 50minuetigen Flug nach Samos. Das Wetter spielte gut mit und wir konnten noch von oben ein paar schoene Fotos schiessen. Der Anflug auf Samos war tadellos. Anne und Thomas holten uns am Flugplatz ab und brachten uns nach Ireon in das von Thomas schon georderte Appartment. Das Appartment "Sophia" ist ein kleines Studio, mit Kochgelegenheit und einem Balkon. Sophia ist gebuertig in Pagondas, hat aber lange jahre in der USA gelebt. Sie machte uns einen guten Preis und wir waren voll auf zufrieden mit dem Zimmer. Der Strand war nur 20 meter weg. Leider hat Samos im Moment sehr starken Touristenrueckgang, das liegt a) an den Reisebueros, die wohl verlauten, das es nach dem grossen Brand 2000 nicht mehr schoen ist auf Samos, was natuerlich nicht stimmt. b) wird es von Deutschland aus nicht mehr so oft angeflogen. Fuer den Tourismus ist das natuerlich schlecht auf Samos, fuer die Natur ist es ganz gut. Diese hat sich wundersam erholt nach den Braenden und es ist dort wunderschoen.

Anne und Thomas fuhren erst spaet abends nach Pagondas hoch. Den Tag verbrachten wir in der nahegelegenen Taverene "Stella", dort tranken auch ein bisschen was. Am naechsten Tag mieteten wir uns ein Fiat Panda und fuhren mittags zu den beiden hoch. Die sind dort kraeftig am Haus bauen und wollen irgendwann ganz da runter um dort zu leben. Verstehen kann ich es. Den Panda, gaben wir aber am gleichen Tag zurueck, da das Autochen an jeder Kreuzung ausging und am Berg fast besser schnaufte als ich beim laufen durch Athen. Kostas gab uns dann ein guten Hyundai, der auch Aircondition und autom. Fensterheber und so ein Zeug hatte. Der lief auch ganz flott.

Der Urlaub war das was wir erwartet hatten, gutes Essen, schoene Straende und Erholung pur.

10 Tage spaeter flogen wir von Samos nach Athen, hatten zwei Stunden Aufenthalt und die italienische Fluggesellschaft hatte zwar diesesmal auch kein besseres Essen, aber war puenktlich. Mein BigpackRucksack schaffte es allerdings nicht und blieb in Mailand zurueck, der Kurier lieferte ihn zwei Tage spaeter an meine Wohnadresse.


 

Anflug

Start en wir hier, oder einfach drauf los..

Samoswetter

Wetter nicht ganz unwichtig

Ob mit dem fahrad oder boot

mit der Anreise, ob mit Flugzeug, Fähre oder eigene Anreise

Fähre

Lieber gemütlich mit der Fähre?

Taxi

Ireon

Ireon Fischerdorf geblieben für Individualisten,

Kokkarie

Kokkari Strand, Essen, Bummeln - ein Kokkarist schwört auf sein Kokkari

Pythagorion

Pythagorio Yachten, Tavernen und Pythagoras

Marathokambos Bergdorf, Hafen und Votsalakia die samiotische Riviera

Vathy Hauptstadt, Museen, Shoppen

Die schönsten Strände sind nicht unbedingt neben dem Hotel

Wandern auf Samos

  • Kerkis über das Frauen Kloster Evangelistria zur Kapelle Profitis Ilias

Museumsbesuch Archaeologische Funde gesucht?

 

Klöster gibt es in Griechenland sehr viele, auch Samos hat seine Kl?ster

Geschichte

  • Samische Fahne der Revolution

 

Museen

 

 

Mal was unternehmen, wenn der Ort zu klein wird

Nachbarinseln

  • Samiapoulo

  • Fornie

Medien

 

Hinweise? Wissen? Schon mal gehört?

 

Erweitertes Wissen - Sprüche

Essen

Fauna & Flora Kräuter und was wächst den da?

Leute

Archaeologisch

 

  • Dodekannis 12 Inseln für die Tagesausflüge und Anreisemoeglichkeit ferry dodekkanes

Unterwegs auf der Insel

2001

2002

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

Samos AZ (atwork)
 
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