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Photovoltaik

Photovoltaik, warum nicht? fragte ich mich.

Wir besitzen ungefähr 130 m² Dachfläche, davon ca 40% mit direkter Sonnenlichteinstrahlung. 40% deshalb, da neben dem Haus ein kleiner Wald ist, der die direkte Sonneneinstrahlung zeitlich etwas behindert. Also ein Teil des Daches ist beschattet und erst wenn die Sonne es über den Wald geschafft hat, gibts die volle Bandbreite.

Die Historie unten - steht das Neuste zuerst - Wer also zum Anfang unserer PV Geschichte möchte, muss nach unten scrollen.

 

September 2021

So, wir haben nun das erste Jahr bzw. etwas mehr hinter uns. Der fehlende Speicher wurde ein paar Wochen später geliefert und somit ist der Anchluss komplett. Es steht noch eine Vergütung vom Speicher aus, das verzögerte ich, da die Wechselrichter nicht mehr lieferbar waren und es zu einer Änderung kam. Das muss natürlich von der Energieagentur jetzt nochmals genau geprüft werden, ob das alles so passt. Laut Hersteller, sind die Komponenten aber in Ordnung.

Im April haben wir ein Elektroauto geleast, das wir jetzt, wenn der Speicher voll ist, laden. Eine gute Ersparnis, da wir den Wagen fast täglich für Fahrten zu Kunden und Lieferanten einsetzen. >Renault Zoe

Jetzt fehlt uns noch eine Wallbox um den Renault schnell zu laden. Derzeit machen wir das über die normale Haushaltsteckdose, was im Normalfall auch genügt, da wir hauptsächlich im Büro arbeiten.

In der Zwischenzeit werden uns jeden 2. Monat ein Betrag von den Stadtwerken gutgeschrieben. Die weiteren Ersparnisse gegenüber dem Strom ohne den Betrieb der PV Anlagen grenzt an 1000 € - nehmen wir die Eigenentnahme von unserem Speicher noch mit dazu (Tanken fuer 2500 km etc) Technische Geräte, Server etc. erhöht sich der Betrag noch um einiges.

Ich denke die Anschaffungskosten für die knapp 10 kWp Anlagen und Speicher amortisieren sich geschätzt nach 8 Jahren. Nimmt man noch die Steuerersparnis bei der Einkommensteuer und Abschreibung hinzu, könnte es unter dem Strich noch schneller gehen.

[update] Nach vier Wochen Betrieb, (immer noch Speicherlos), sind wir aber mit dem Ergebnis zufrieden. Der Juni war zwar öfters mal bewölkt, die Einspeisung in das Stromnetz konnte sich aber sehen lassen.

Zeitraum: 4 Wochen

Autarkie: Anteil selbst erzeugter Energie an der im Haushalt insgesamt verbrauchten Energie 70%

Eigenverbrauch: Anteil selbst erzeugter Energie, der direkt im Haushalt verbraucht und nicht eingespeist wird. 30%

CO2-Einsparung: Differenz zwischen CO2-Verbrauch bei reinem Netzbezug gegenüber Nutzung von eigenerzeugtem Strom und Reststrom (Anlagenherstellung exkludiert). 205 Kg

Einspeisevergütung: Vergütung von eigenerzeugtem Strom, der ins Netz eingespeist wird (Einspeisung * Einspeisevergütung). 110,50€

Stromkosteneinsparung: Einsparung durch Nutzung von eigenerzeugtem Strom statt reinem Netzstrom ((Verbrauch * Arbeitspreis Netz) - (Reststrom * Arbeitspreis Netz)). 113,68€


 

 

[update] Zwei Wochen nach der Installation der Solarmodulen und Anschluß - kam ein Elektriker, der den Anschluß fertig machte und die Anlage produziert nun. Yhipee

Der versprochene Speicher ist anscheinend immer noch im Rückstand - keine Kommunikation - Wir bezahlen 50% der Anlage, da der Auftrag noch nicht vollständig.

 

Solaranlage im Volksmund oder auch Photovoltaik genannt.

[Anfang]

Nachdem unser Urlaub zweimal gecancelt wurde, ließen wir es mit dem Urlaub und hatten dafür etwas mehr Budget, für Neuanschaffungen. So fragte ich erst meine Bekannten, welche Erfahrung sie mit ihrer Photovoltaikanlage gemacht hatten.

Priorität sollte haben

  • Wichtig, wie effizient arbeitet so eine Anlage und was müssen wir alles beachten?

  • Ausschlaggebend für uns war die Zuverlässigkeit und die Umsetzung so einer Anlage!

  • Schön wäre es, wenn wir einen regionalen Anbieter finden würden, der im Rhein-Pfalz-Kreis solche Anlagen verbaut.

 

Wir mussten erst einmal feststellen, dass viele Unternehmen, durch den Boom der Anlagen, für dieses Jahr fast ausgebucht waren. Somit waren ein Grossteil der Firmen - Empfehlungen unserer Bekannten, für 2020 nicht mehr ansprechbar oder könnten erst im Spätjahr das Ganze umsetzen. Das wäre natürlich Schade, den der Hauptertrag ist im Sommer.

Über die Firma Zolar in Berlin, konnten wie Online etliches in Erfahrung bringen. Die Beratung und der Onlinekonfigurator, halfen um erst einmal und auch nach telefonischer Beratung, einen Plan zur Umsetzung und eine Hausnummer was der Spaß kosten solle zu bekommen.

Wir entschieden für uns, für eine 9,96 KwPeak Anlage, mit einem vom Bund geförderten Batteriespeicher, dass Richtige für uns sein könnte. Die Anlage kann dann bis 10 kWp erzeugen. Also fast 10.000 Watt zu Spitzenzeiten, es scheint ja nicht immer die Sonne und bei meiner App, sehe ich sofort, wieviel Strom die Anlage erzeugt, wieviel ich davon selbst verbrauche und was Überschußmässig in das Stromnetz einfließt. Der unverbrauchte Strom soll dann in den internen Speicher fließen, den internen Speicher voll machen und dann den Überschuß in das Netz einspeisen. Wenn die Anlage, dann bei wenig Sonne oder Nachts kaum Strom produziert, kommt der Speicher ins Spiel, dann wird der Strom hieraus genommen. Soviel zur Theorie.

Nachdem wir uns bei verschiedenen Herstellern umgeschaut hatten, entschieden wir uns für ein Komplettpaket eines Herstellers/Photovoltaik-aufbauer aus der Region, der uns einen guten Preis machte.

Wir vereinbarten einen Termin und Dach und Gebälk unseres Hauses, was ja eine tragende Rolle spielt, waren geeignet. Dachziegeln waren auch noch da, falls eine zu Bruch gehen sollte.

Im weiteren Gespräch, ging es um die Module, Wechselrichter, Speicherpaket, Hersteller, Garantie und wieviel Geld benötigen wir dafür? Muss der Stromzähler getauscht werden, ist der Internetanschluß an der Zentrale (unser Stromzähler) erreichbar usw. Dazu kommt noch die Antragstellung und man darf sich vor den Formularen, die man auszufüllen hat nicht abschrecken lassen. Es sind schon Einige!

Die Anmeldung der Anlage bei den Stadtwerken, übernahm der Lieferant der Anlage.

Die Antragstellung bei der Energieagentur, musste ich aber selbst vornehmen.

Ausfüllen des Formulars und der Eingang dessen, wurde mir auch sehr schnell bestätigt, dann passierte erst einmal nichts mehr. Die Androhung in den Medien, dass der 52 - Gigawatt - Deckel, demnächst erreicht wird und damit die Förderung für unseren Speicher auf der Kippe stehen könne. Ich versuchte anzurufen, aber das war genauso aussichtslos, wie die Beantwortung meiner Mails, zu meinem Antrag. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich ließ mal einen Schreier bei dem Chef des Amtes los, dann wurde ich von einer netten Sachbearbeiterin zurückgerufen. Sie bedauert die lange Wartezeit und sie wären mit den Anträgen zwei Monate im Rückstand und sie machte mir keine Hoffnung auf Hinblick des Erreichens des Solardeckels, dass unsere Anlage (bzw. Speicher) noch gefördert wird. Letztendlich klappte es aber doch noch.

In der Zwischenzeit ist der Solardeckel vom Tisch und somit werden auch zukünftige Anlagen gefördert. Die Große Koalition hat sich auf den letzten Drücker darauf geeinigt, dass der 52-Gigawatt-Solardeckel "unverzüglich" fallen soll – damit ist die Förderung gesichert.

 

Irgendwann war auch der große Tag und wir waren froh, dass alles soweit klappte. Gerüst aufgebaut, Module auf das Dach und die Stromleitungen kamen bei unserem Hauszähler zusammen. Der Außendienstler, der uns betreut und uns die Anlage verkauft hatte, kam dann Zwischenzeitlich auch noch vorbei und erwähnt so nebenbei, der Speicher dauert noch 3 Wochen.

Dann tat sich erst einmal nichts mehr und nach 14 Tage kam dann ein Elektriker, der die Anlage wenigstens ohne Speicher fertigstellte. Seine Aussage: Das mit dem Speicher wird noch dauern. Schade das war jetzt schon 14 Tage verloren hatten, denn weitere baulische Maßnahmen, mussten kaum noch gemacht werden. Aber dann lief die Anlage.

Ein weiteres Formualarwar noch auszufüllen, den die Anlage musste in das Marktstammdatenregister eingetragen werden.

Aber auch ohne Speicher, lets go.

 

updates dazu noch oben

 

Unser Ziel soll sein, möglichst Autark zu Leben und uns nicht von den Stadtwerken, jedesmal ein anderen Strompreis aufzwingen zu lesen.

kWp

Bei der Beschreibung der Größe einer Photovoltaik-Anlage wird häufig von Kilowatt peak (kWp) gesprochen. Damit wird die Spitzenleistung der Anlage beschrieben, die diese unter Standardbedingungen erzielen kann. Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus der Leistungseinheit kW und dem englischem Wort „peak“ für Spitze

1 kWp

1000 Watt Nennleistung wird in der Branche auch als ein 1 Kilowattpeak bezeichnet. 1 Kilowattpeak entspricht 4 bis 6 Modulen, die zusammen eine Dachfläche von 8 bis 10 Quadratmeter einnehmen. Mit einer PV-Anlage dieser Größe, also 1 Kilowattpeak, erzeugen Sie pro Jahr zwischen 950 und 1260 Kilowattstunden Strom.

Der Durchschnittshaushalt benötigt ca 300Kw am Tag.

 

 

 

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