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Ludwigshafen ist eine "Stadt im Fluss".

Seit der Gründung einer selbständigen Gemeindeverwaltung anno 1853, unterliegt sie einem ständigen Wandel, sei es durch expandierende Industrieunternehmen, durch Kriegszerstörungen, durch Wohnungsbau für verschiedenste Bevölkerungsgruppen, durch Zuwanderung oder durch die Bereitstellung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur. Die Stadt stand und steht in kurzen Zeitabschnitten wieder vor Herausforderungen, wie sie über lange Zeit gewachsene, historische Städte mit einem ausgeprägten Bürgertum weniger kennen. Das Zusammenspiel verschiedenster Bedürfnisse und Entwicklungen mit dem Ziel, den Gesamtorganismus der Stadt zu erhalten und fördern, ist wichtigster Inhalt der Stadtentwicklung. Der historische Wandel drückt sich in ihren Schwerpunkten aus. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen auf der Tagesordnung:
die zivile Konversion, das heißt die Umwandlung von Industriebrachen in Gebiete für neues Arbeiten und Wohnen, die Erschließung neuer Wohngebiete am Stadtrand vornehmlich für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern, der Bau und die Inbetriebnahme der S-Bahn Rhein-Neckar die Erschließung neuer Gewerbegebiete für innovative, arbeitsplatzintensive Betriebe. Vorrangig geht nun das Geld in die maroden Stadtstrassen. Die Hochstrassen haben durch den permanenten Schwerlastverkehr an Stabilität und Betonbrocken fallen auf die Straßen.

Ludwigshafen am Rhein..Stadt am Fluß

Spät entdecken Ludwigshafens Bürger den Rhein, als Wohlfühloase, Wohnen oder auch nur zum promenieren. Klar, der war auch meist hinter irgendwelchen Fabrikgebäuden kaum sichtbar gewesen. Erst nach dem Abriss einiger alter Lagerhallen, sah man etwas blaues, was aber schon nach wenigen hundert Meter weiter, rheinabwärts kaleidoskopisch alle Farben annahm, bevor er langsam bei Worms wieder normal blau wurde. Immerhin hatte Ludwigshafen nun einen Fluß, der nicht nur der Industie gehört, sondern auch den Bürgern zur Verfügung stand.

Der Ludwigshafenanilingensis ;-)

Wie sind sie den die Ludwigshafener oder wie meine Verwandschaft aus dem Süden sagen würden: die Lumpehäffener? oder war es Lumpehäfler...egal, ist immer noch besser wie ein "Monnemer Sackträger" :-)

Im großen und ganzen unterscheidet sich der Ludwigshafener nicht von der Rest der Menschheit. Ein Grossteil geht in die Fabrik oder schafft bei der Stadt. Früher war der Hemshof in der Stadtmitte der lauteste Stadtteil. Tausende Arbeiter von überall in Europa zog es in den Hemshof und in die Fabrik. Die grösste Fabrik ist die Anilin, heute spricht man von der BASF AG, eine der größten chemischen Fabriken Weltweit, die Farben herstellt und der Jeans ihr Indigoblau einfärbte. Alles wurde bunt, die Bevölkerung und die Kleidung. Die damalige OB Dr. Eva Lohse sprach bei einer Versammlung im Hemshof, vom Ludwigshafener Ureinwohner, war zwar so nicht beabsichtigt, aber man darf es auch fast annehmen, den der schon im 16. jh wurde vom Hemshof, damals noch hembsheim gesprochen und in dem Kloster Lorsch niedergeschrieben. Die Orte außerhalb Oggerschem (Oggersheim) und Munnerem (Mundenheim) gab es da auch schon, alles waren kleinere Gehöfte. Erst nach der Rheinbegradigung wuchsen die Ortschaften weiter und irgendwann zusammen. Da die Pfalz zu einem günstigen Zeitpunkt bayrisch war, besprach sich der damalige König von Bayern, der Ludwig mit seinen Gefolgsmännern, dass es als König ja gar kein Hafen hatte in seinem großen Bayern und schwupps war Ludwigshafen gegründet und er König hatte einen Hafen. Der Ausbau des Hafens war später norwendig geworden, da die Anilin sich immer breiter und länger am Rhein-Strom machte. Irgendwann wurde Ludwigshafen dann zum 2. größten Binnenhafen (nach Duisburg) in Deutschland.
Aber Ludwigshafen ist mehr als Industrie und Gewerbe: Attraktive? Wohngebiete, ob aus der Gründerzeit oder aus den 90er Jahren, bestimmen das Bild genauso wie ausgedehnte innerstädtische Naherholungsgebiete, der Rhein gehört zum Stadtbild. Der Fluss wird mit dem Projekt "Rheinufer Süd" - Wohnen, Arbeiten und Freizeit am Wasser - noch stärker ins Bewusstsein gerückt. Als Oberzentrum der Region Rheinpfalz und als eine von drei Großstädten des Rhein-Neckar-Dreiecks bietet Ludwigshafen, Möglichkeiten zum Einkaufen, zum Kulturgenuss und Freizeitvergnügen. Manche fahren lieber nach Mannheim zum Einkaufen, aber auch dort verarmt die Innenstadt, Einzelhandelsgeschäfte schliessen und die Industrie weitet sich aus. Allerdings kämpft Mannheim auch im Einzelhandel, besonders da 2016 in Q7 nach anderen Städten Vorbild, ein Einkaufscenter entstand.



2016 wieder erschreckende Zahlen der Stadtkämmerei. 1,4 MRD Schulden. Geschoben wird das Ganze auf die hohen Sozialkosten.
Klar ist, dass bei weiterer Verarmung der Menschen, die Leute aus dem Land in die Städte flüchten. Wenn das Land keine Zukunft bietet, keine Arbeitsplätze, die Infrastruktur stirbt, wer möchte den noch aufs Land ziehen. Richtig teuer wird es in den Vorortsiedlungen - Stadtkreise, Landkreise. Hier wohnen die Menschen die Geld haben. Der Rheinland-Pfalz-Kreis, ist der Einkommensbeste von ganz Deutschland, Ludwigshafen Mitte mit seinen Sozialbereichen Bayreuterstrasse, Flurstrasse, West, Schlachthofgebiet etc.
Vorwerfen kann man der Stadt nchts, es wird im Rahmen der Möglichkeiten gewirtschaftet. Aber es wird nicht besser. 400 Mio neue Schulden. Dazu kommen noch in den nächsten Jahren der Abriss der Hochstrasse Nord, bzw ein Teilbereich.
Es muss ein neuer OB her, mit neuen Ideen und mehr Phantasie. Das Eingefahrene was die Frau OB Lohse bringt, ist nicht Zukunftträchtig. Sie hatte alles versucht, aber sie kann es nicht!

 

nuff

 

 

 
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