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Aktuelle Reisen und ein paar Reise Erinnerungen

2020 Verdun Schauplatz des 1. WK 130.000 gefallene Soldaten sind hier bestattet.

Wenn an es genau nimmt, war es mein 3. Besuch in Verdun. 1979 mit Schulkollegen, 2006 bei der Rückfahrt von Paris kommend und nun 2020 mit der Familie.

Nicht dass ich sehr erpicht darauf bin, Friedhöfe und Gebeinhäuser zu besichtigen, aber es bot sich bei einem Familientreffen an, da Verdun genau in der Mitte lag.

Nach einem vortrefflichen Essen im Sherlock`s Pub, dass in der Nähe eine E-Auto Ladestation in Verdun Centre Ville liegt (Mit E-Autos muss man andere Prioritäten setzen :-) ), fuhren wir danach, die 15 km Strecke durch Wald und über ehemaligen Schlachtfelder zu dem Gebeinhaus Beinhaus von Douaumont und dem anliegenden Friedhof. Es gibt auch noch ein fast neues Museum, dass wir aber diesesmal aus Zeitgründen nicht besuchten.

Ein paar Fakten

Beinhaus von Douaumont

In ihm werden die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt.

22. August 1920 Grundsteinlegung

18. September 1927 Überführung der Gebeine aus dem provisorischen Holzgebäude

7. August 1932 Offizielle Einweihung.

22. September 1984 Helmut Kohl besucht mit Francois Mitterand das Gebäude.

9. Februar 2014 wurde das Erstemal der Name eines Deutschen im Beinhaus eingraviert.

Der Parkplatz ist kostenfrei. Der Eintritt für Erwachsene 6,50 € für das Gebeinhaus. Den Friedhof kann man kostenlos besuchen.

 

 

 

 

 

Hier ein paar Bilder des Gebeinhauses und des Soldatenfriedhofes, über 130.000 Soldaten sollen hier bestattet sein. Die Franzosen und die muslimischen Verbündete im 1.Weltkrieg sind an den verschiedenen Grabsteinen zu sehen. Es gibt auch noch ein muslimisches Gebäude.

Der 46 m hohe, besteigbare Tour des morts, hier hängt eine 2 Tonnen schwere Glocke, wurde von der USA gestiftet. Es sieht aus wie ein Schwertgriff.

Innenansicht des provisorischen Ossariums (ca. 1920)

Helmut Kohl stattete auch ein Besuch ab

Im September 1984 trafen sich der französische Präsident François Mitterrand und der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl zu einer großen Versöhnungsfeier. Das Foto der beiden Politiker, die sich vor dem Eingang des Ossuaire an den Händen halten, ging um die Welt.Zur Erinnerung an dieses Treffen wurde vor dem Beinhaus eine Gedenkplatte installiert. Sie trägt folgende Inschrift:

Auf diesem französischen Soldatenfriedhof trafen sich am 22. September 1984 zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Völker der französische Staatspräsident und der deutsche Bundeskanzler. Sie legten im gemeinsamen Gedenken an die Toten beider Weltkriege Kränze nieder und erklärten:
„Wir haben uns versöhnt. Wir haben uns verständigt. Wir sind Freunde geworden.“
François Mitterrand und Helmut Kohl

 

Das Beinhaus von Douaumont (franz. Ossuaire de Douaumont) ist eine französische nationale Grabstätte für die Gebeine der Gefallenen, die nach der Schlacht um Verdun nicht identifiziert werden konnten. Das Beinhaus (Ossarium) befindet sich auf dem Gebiet der ehemaligen Ortschaft Douaumont. In ihm werden die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt.

Am Sonntag, dem 9. Februar 2014, wurde zum ersten Mal der Name eines deutschen Soldaten, Peter Freundl (gefallen am 28. Mai 1916), auf einem Bogen des Beinhauses eingraviert

Die Anlage befindet sich auf dem Thiaumont-Rücken, in direkter Nachbarschaft zur ehemaligen Befestigungsanlage Ouvrage de Thiaumont, etwa einen Kilometer südwestlich des Fort Douaumont und etwa fünf Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von Verdun.

Der Platz wurde nach einem Wunsch von Marschall Pétain gewählt, da dies der Platz der schwersten Kämpfe war, und durch die Lage auf der Anhöhe ist das Beinhaus vom ganzen ehemaligen Schlachtfeld zu sehen.Im Jahr 1920 besuchte Bischof Charles-Marie-André Ginisty das provisorische Ossarium, in dem bis dahin die gefundenen Gefallenen bestattet worden waren. Er beschloss, den Toten eine würdigere Begräbnisstätte und den Hinterbliebenen einen Ort für ihre Trauer zu geben. Am 22. August 1920 konnte Marschall Philippe Pétain den Grundstein für das geplante Gebäude legen. Am 18. September 1927 konnten die Gebeine aus dem provisorischen Holzgebäude überführt werden. Offiziell eingeweiht wurde das Beinhaus am 7. August 1932 durch den französischen Staatspräsidenten Albert Lebrun Erster Kaplan der Kapelle war Noël, ein ehemaliger Militärgeistlicher, sein Grab befindet sich in der Kapelle.

 

Architektur des Beinhauses

Das Gebäude wurde von den Architekten Léon Azéma, Jacques Hardy und Max Edrei entworfen und nach zwölf Jahren Bauzeit 1932 offiziell eingeweiht. An der Außenseite des eindrucksvollen Bauwerkes befinden sich unter anderem die Wappen aller Städte, die Geld zum Bau des Ossuaire beisteuerten.

 

Das Innere des 137 m langen Gebäudes bildet ein Tonnengewölbe mit 46 Seitenkammern. Diese Seitenkammern (sie stehen für jeden Hauptsektor des Schlachtfeldes von Avocourt bis Les Éparges) enthalten je 2–3 Granitgrüfte, in denen sich im Untergeschoss die Gebeine von insgesamt etwa 130.000 Soldaten befinden, die hauptsächlich durch Sprenggeschosse getötet wurden. In der Halle befinden sich Gedenksteine und Grabplatten für gefallene Franzosen, deren Namen bekannt sind, sowie eine Kapelle. Eine Madonnenstatue, die sich im ursprünglichen Ossuaire, einer einfachen Holzbaracke, befand, steht heute links neben dem Eingang. Im Turm befindet sich ein kleines Museum und im Untergeschoss ein Raum für Filmvorführungen sowie ein Souvenirladen. Die Gebeinekammern sind an der Hinterseite des Gebäudes von außen durch Fensterscheiben einsehbar.

Nach einer Interpretation symbolisiert das Beinhaus ein Schwert, das bis zur Parierstange in die Erde gerammt ist, und von dem nur der Griff (Turm) emporragt. Alternativ kann der Turm auch als Symbol für eine Granate betrachtet werden, die mit Kreuzen als Zeichen des Friedens bedeckt ist.

Der 46 m hohe, besteigbare Tour des morts (dt. Turm der Toten) oder La Lanterne des morts des Beinhauses enthält eine 2 Tonnen schwere Glocke, die Bourdon de la Victoire, die 3mal täglich und zu offiziellen Anlässen läutet, sowie rotierende Scheinwerfer, die nachts das Schlachtfeld beleuchten. Der Turm wurde von den USA gestiftet.


Das Gebäude wurde von den Architekten Léon Azéma, Jacques Hardy und Max Edrei entworfen und nach zwölf Jahren Bauzeit 1932 offiziell eingeweiht.

An der Außenseite des eindrucksvollen Bauwerkes befinden sich unter anderem die Wappen aller Städte, die Geld zum Bau des Ossuaire beisteuerten.

Das Innere des 137 m langen Gebäudes bildet ein Tonnengewölbe mit 46 Seitenkammern. Diese Seitenkammern (sie stehen für jeden Hauptsektor des Schlachtfeldes von Avocourt bis Les Éparges) enthalten je 2–3 Granitgrüfte, in denen sich im Untergeschoss die Gebeine von insgesamt etwa 130.000 Soldaten befinden, die hauptsächlich durch Sprenggeschosse getötet wurden.[2] In der Halle befinden sich Gedenksteine und Grabplatten für gefallene Franzosen, deren Namen bekannt sind, sowie eine Kapelle. Eine Madonnenstatue, die sich im ursprünglichen Ossuaire, einer einfachen Holzbaracke, befand, steht heute links neben dem Eingang. Im Turm befindet sich ein kleines Museum und im Untergeschoss ein Raum für Filmvorführungen sowie ein Souvenirladen. Die Gebeinekammern sind an der Hinterseite des Gebäudes von außen durch Fensterscheiben einsehbar.

Nach einer Interpretation symbolisiert das Beinhaus ein Schwert, das bis zur Parierstange in die Erde gerammt ist, und von dem nur der Griff (Turm) emporragt. Alternativ kann der Turm auch als Symbol für eine Granate betrachtet werden, die mit Kreuzen als Zeichen des Friedens bedeckt ist.

Der 46 m hohe, besteigbare Tour des morts (dt. Turm der Toten) oder La Lanterne des morts des Beinhauses enthält eine 2 Tonnen schwere Glocke, die Bourdon de la Victoire, die 3mal täglich und zu offiziellen Anlässen läutet, sowie rotierende Scheinwerfer, die nachts das Schlachtfeld beleuchten. Der Turm wurde von den USA gestiftet.

Vor dem Beinhaus befindet sich ein Friedhof mit 16.142 Gräbern französischer Soldaten. Er hat eine Fläche von 144.380 m²

Neben den Feldern mit christlichen Kreuzen gibt es ein Feld mit Grabstellen für muslimische Gefallene aus den damaligen französischen Kolonien, die gen Mekka ausgerichtet sind. Dies wurde bei der Planung so vorgesehen.

 

Altkanzler Kohl

Kohls Haus in Oggerschem / Ludwigshafen - Oggersheim

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