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Samstags rief dann Edi an, dass er ein Zimmer in Ouranoupolis hat, ich sagte ihm er solle uns auch ein Zimmer reservieren, wir kommen dann sonntags um die Mittagszeit.


Athos: (Eine von mir erstellte Athos-Seite ist separat unter http://www.tominfo.de/Reiseseite/Europa/Griechenland/athos/athosset.htm

Diese Seite ist etwas neuer von mir, ist aber auch noch nicht fertig:-)

ATHOS


einzusehen, die Aktualisierung mit den Neuen Bildern dauert noch ein wenig)

Orounopolis Hafen von orounopolis
Wehrturm in Ouronopolis Hafen von Ouronopolis


Wir erreichten Ouranoupolis am späten Nachmittag, Edi und Georgios, den Rainer und ich bisher nicht kannten, warteten auf uns schon und wir bezogen das nicht gerade fürstliche Zimmer für 25€ direkt über dem Hühnerstall. Der Stall stank, und ab und zu kam ein Lüftchen rein, na ja, für eine Nacht ging es aber. Wir gingen zum Büro und holten unser Diamonitirion ab, das 35€ kostete, unsere Eintrittskarte für Athos. Das Schifffahrtsbüro für die Fähre holten wir am Abend. 4€ kostet die einfache Fahrt von Ouranoupolis nach Dafni. Die Einreise nach Athos ist nur auf dem Seeweg erlaubt.

Einchecken diamonithrion ausweis für athos
Das Büro von Athos in Ouranopli, hier bekommt man das Diamointrion, das für die Klöster gebraucht wird. Es muss auf der Fähre vorgelegt werden.

Wir kauften noch ein wenig Gemüse ein und packten das Nötigste in die Rucksäcke ein, die wir mitnehmen wollen. Ich deckte mich hauptsächlich und aus gutem Grund mit Nahrungsmitteln ein, da die Versorgung in den Klöstern, wie sich auch später bewies, sehr orthodox war:-) dazu kam noch, dass Montags, Mittwochs und Freitags „Fastentag“ in den Klöstern war. Wer sich den Grenzübergang per Fuss anschauen möchte, läuft von Oournopoli ca. 20 Minuten die Küste entlang, dann ist Schluss, wie schon erwähnt ist der Grenzübertritt nur mit der Fähre erlaubt.

Pünktlich um 9.45 Uhr fuhr die Fähre Richtung Dafni los. An Bord hauptsächlich Mönche und Pilger-Touristen. An den russischen Klöstern vorbei,

russisches kloster, leicht erkennbar an den grünen dächern nochmals von der nähe fotografiert
Arsanas nochmals russisches kloster

an der wir auch anlegten, kamen wir dann gegen 12 Uhr in Dafni an. Es besteht jederzeit die Möglichkeit auch vor Dafni bei den einzelnen Arsanas (Hafen der Klöster) auszusteigen oder in Dafni in eine andere Fähre umzusteigen um weiterzufahren.

Kloster Kloster
   

Es ging gleich weiter mit dem Bus nach Karyes (Busticket 1,70€) Dort hatten wir dann etwas Zeit und schauten uns das fast hektische Treiben der Mönche an, die dort einkauften und sich selbst sehr geschäftig zeigten.

Einsiedelei Hafen
Anlegestelle Kloster
Dafni, Anlegepunkt und umsteigepunkt Marktplatz in Karyes, der Hauptstadt von Athos
Alter Turm in Karyes Blick über Karyes


Unser 1. Kloster, das wir für unsere erste Übernachtung reserviert hatten war das Filotheo an der Südostküste. Da der Fußmarsch uns für heute zu weit war, kam ein Mönch kam auf uns zu und fragte ob wir ein Taxi bräuchten, Georgios fragt was es kosten solle 38€ aber wir handelten den Preis dann auf 30€ runter. Auch Mönche müssen leben und so gibt es Privattaxen, die den Mönchen gehörten. Die Fahrt nach Filotheo über eine unbefestigte Strasse, dauerte fast eine Stunde. Es ging runter an das Meer zum Kloster Ivirion, Filotheo erreichten wir dann gegen 14.00 Uhr.

Ankunft im ersten Kloster Sandpiste und Allradfahrzeug
Kloster Ivirion Ankunft in Filotheo

 

Der nun einsetzende Regen, lies das Kloster etwas düster aussehen. Wir wurden aber herzlichst mit Zipporo und Süßigkeiten empfangen und bekamen unsere "Zelle" zugewiesen, die aus 5 Betten bestand; auch bekamen eine kleine Einweisung wann es etwas zu Essen gibt und zu welcher Zeit wir die Kirche betreten durften. Der Regen wurde stärker und wir bemerkten, dass Rainer seine Wanderkarte (Road-Edition) von Athos nicht mehr hatte. Auch der Ausdruck, den ich mir zu Hause von der Karte gemacht hatte, war plötzlich verschwunden. Ich erinnerte mich, dass ich den Georgios gegeben hatte, um das mit dem Taxi abzuklären. Aber die blieb erstmal verschwunden. Auch Rainers Karte war vorerst nicht auffindbar. Nach dem Regen gingen wir aus dem Kloster ein wenig spazieren. Edi fand dann Rainers Karte total vermatscht auf dem Weg. Alle Rettungsübungen die Karte wieder zu trocknen schlugen aber fehl. Aber es fand sich auch dann der Ausdruck wieder, damit hatten wir dann wenigstens meine Karte wieder.

Kloster Filotheo Der Eingang ins Kloster
Innenhof Filotheo Empfangsraum
Innenhof Empfangszimmer
Georg im Lesezimmer Filotheo Innenhof

Gegen 17.00 Uhr dachten wir könnten wir uns dann mal zum Essen vorbereiten, aber das Trapeza (Speisesaal) war noch geschlossen, auch die anderen Pilger-Touris warteten. Die Mönche gingen in die Kirche um zu kommunizieren, manche kamen wieder raus und schauten verstohlen auf ihre Uhren und die geschlossene Trapeza. Es wurde fast 19.00 Uhr, bis die Tür sich öffnete, aber nicht für uns, sondern nur für die Mönche und die orthodoxen Touris, wir sollten warten, bis die Mönche gegessen hatten. Die Mönche hatten genau 10 Minuten gegessen, da kamen diese wieder raus. Das hatte folgendes Ritual. Die Mönche beteten (kommunizierten) in der Kirche, dann ging man zum Essen, dort wurde weitergebetet und sobald der Vortragende aufhört zu beten, war auch gleichzeitig das Essen beendet. Nun dachten wir, wir sind an der Reihe, denkste, das Trapeza schloss wieder. Nach einer gewissen Zeit ging ich mal nach dem Rechten sehen, ein junger Mönch sprach mich an, wo ich herkam und wir verständigten uns auf Englisch. Er war aus NewYork, er sagte wir sollten noch etwas draußen warten und nach weiteren 20 Minuten ging dann die Tür auch für uns auf. Uns wurde ein Platz zugewiesen und wir bekamen eine lauwarme Bohnensuppe, trocken Brot, heißes Wasser und Oliven. Wir aßen schnell und ich hatte auch gerade die Bohnensuppe gegessen, da kam ein rothaariger Mönch und sagte Schluss, gut richtig Hunger hatten wir ja eh nicht gehabt, wir wollten uns ja auch eher mal das Trapeza anschauen, das wie ein kleine Kirche aufgebaut war. Vorne saß wohl der Vortragende und an langen Tischen sitzen die Mönche und nahmen die karge Mahlzeit ein.

Wir beziehen unser zimmer Deckenmalerei
Zellenleben Deckenmalerei
Der Garten von Filotheo Balkon aussen am filotheo
Klosteranlage -die Gärten Blick auf einen Aussenbalkon
Balkon in den Innenhof Unter dem baum beim rauchen
Innenhof Raucherbaum


Die anderen gingen auf das Zimmer, ich ging nochmals nach draußen vor das Kloster um nach der Landkarte zu schauen, die zum trocknen auf der Mauer lag, da wurde ich von einem Mönch angesprochen, leider verstand ich nichts von dem was er sagte. Nachdem ich aber sagte ich käme aus Deutschland, sprach er plötzlich einwandfreies Deutsch und er sagte er käme aus Berlin und lebt hier schon 15 Jahre in diesem Kloster. Er fragte mich ob ich ihm helfen könne, da er hier der Bäcker war und noch Brot verpacken müsse.

In der bäckerei von Filotheo

Ich sagte ihm, dass ich noch 3 Freunde auf dem Zimmer habe, die sich wohl langweilten und ihre Gebete gerne unterbrechen würden:-) Wir holten die Freunde ab und gingen in die Bäckerei. Hier lagen Brotwürfel, die wir in kleine Plastiktütchen verpackten, damit die Morgens in der Kirche geweiht werden und als kleine Geschenke an Mönche verteilt werden. Es war eine leichte Arbeit und wir wurden vom „lächelnden Mönch“ danach noch 3 Stunden über das Leben der Mönche informiert. Er ist eigentlich von Beruf Mikrobiologe und war am Max-Plank Institut in Berlin beschäftigt. Aber irgendwann hat es ihn nach Athos verschlagen und da blieb er dann.
Die Arbeit erzählte er, würde im Kloster jedes Jahr neu verteilt. Er ist dieses Jahr Bäcker und es könne sein, dass er nächstes Jahr für was ganz anderes eingeteilt wird. Manche machten ihre Tätigkeit schon mehrere Jahre andere machten jedes Jahr was Neues. Das war so eine Art Jobsharing. Es gab Arbeit in der Tischlerei in der Landwirtschaft, in der Holzverarbeitung, die Zimmerverwaltung für die Gäste und Fischerei etc. Manche machten ihren Job so gut, dass sie das ganze Leben nichts anderes machten.
Nachdem wir aus der Bäckerei weg waren, kam der Mönch nochmals auf das Zimmer und erzählte noch eine Stunde über das Leben hier, das Kommunizieren und über das Kloster Filotheo das etwas strenger orthodox war, als die anderen Klöster, was sich auch späterhin herausstellte. Er brachte uns noch 2 Bildbände vom Filotheo. Dann sagte er müsse nun schlafen. Die Uhren im Kloster gingen anders als in der Welt. Dieses war die Bezeichnung für alles andere als Athos. Wir hatten 20.30 Uhr, aber im Kloster war es 24 Uhr.


Um 3.15 Uhr wurden wir dann wach, denn da wurde das Klopfen zum Morgengebet eingeleitet. Der zuständige Mönch dafür schlug in rhythmischen Klopfen auf ein Brett. Naja, da wir ja eh keine orthodoxen waren, schliefen wir weiter bis um 7 Uhr.
Das Frühstück war für uns um 8 Uhr angesetzt und es gab Fischsuppe und Rotwein. Etwas ungewöhnlich für unsere unorthodoxen Christen, aber es schmeckte und Rotwein am Morgen war auch ok. Wir verließen das Kloster gegen 11.00 Uhr. Eigentlich wollten wir eine kleine Spende da lassen, aber komischerweise fanden wir den dafür zuständigen Spendenmönch nicht;-)

Aussicht Schöne Kirche
Umgebung von Filotheo Blick zurück auf Filotheo

Das Kloster Karakalou war nur eine halbe Stunde vom Filotheo entfernt und es ging einen schönen Waldpfad an ehemaligen Skiten und schön angelegten Quellen vorbei. Der Berg Athos kam auch immer näher und seine Spitze lugte uns immer mächtig werdend entgegen.

Einsiedelei Wanderung durch den unberührten Wald nach Karakalou
Verlassene Skite auf dem Weg nach Karakalou Die Wanderung nach Karakalou
Karaklaou in den Bergen Der Turm von Karakalou
Das Kloster Karakalou kommt in Sicht Karakalou

 


Der Pförtner im Karakalou sprach Deutsch und er sagte uns das der Zimmerverwalter derzeit nicht im Kloster ist, wir sollten unsere Sachen aber vorne ablegen, er würde die Rucksäcke auf die Zimmer schaffen lassen. Wir baten ihn mit den Klöstern im Westen Kontakt aufzunehmen, da wir für die 3. Nacht noch kein Quartier gebucht hatten. Er versprach alles zu veranlassen. Da das Wetter weiterhin schön war, machten wir uns dann auf ans Meer zum Arsanas Filotheo, dem Hafen des Klosters. Rainer ging bis dorthin mit. Wir besuchten die Hafenanlage und machten uns dann auf, die Strasse entlang nach dem Kloster Ivirion, das ca. 7 Km weglag.

Innenanlage von Karakaloui Der Innenhof von Karaklaou
Kloster Karakalou Aussenanlage Kloster Karakalou Innenhof
Natur pur Insekten auf Blume
Natur Pur!!  

 

An schönen kleineren Klöstern und Weingütern vorbei, erreichten wir dann das Ivrion, besuchten die kleine Verkaufshalle, hier gab es neben Orden, Münzen, Kelche auch Wein zu kaufen. Bilder zeigten uns, dass das Kloster von größeren Reisegruppen besucht wurde. Der Verkaufsmönch fragte mich wo ich herkam und ich antwortete in der Nähe von Frankfurt, er lächelte und meinte er kenne die „Börse“ dort. Gekauft habe ich nichts, Georgios hat noch was für seine Cousine gekauft. Wir setzten uns noch ein wenig in den Innenhof und verweilten im Schatten.

Wanderung nach Ivirion Alte Steinbrücke
Kloster Ivirion Kloster Ivirion
Der Innenhof von Ivirion Blick auf den Athos
Innenhof Ivirion Mount Athos

Laut Karte, sollte es ein Wanderpfad über Filetheo nach Karakalou geben. Da zeigte sich die Road-Edition aber nicht von ihrer Besten Seite. Laut Kartenzeichnung sollte der Weg hinter dem Kloster losgehen, aber das war wie wir feststellten der falsche Weg, dieser ging nach Karyes, falsche Richtung. Der 2. Versuch führte rechts vom Haupttor weg, durch eine mit Weinreben überbauten Weg, hier gab es nach 300 mtr. 3 Abzweigungen. Der 1. Weg nach der Abzweigung hörte nach 100 mtr. auf, bei einer wahrscheinlich ehemaligen Eremitenbehausung endete der 2. Weg. Zurück und die letzte Möglichkeit brachte auch keinen Erfolg, die hörte am Fluss auf. Irgendwann war es uns zu müßig und wir gingen doch wieder die staubige Strasse entlang, so wie wir gekommen waren.

nochmals Ivirion Panaromablick
Blick auf die Kirche Mount Athos


Nach einer Dreiviertelstunde erreichten wir das Kloster Karakalou, Rainer sahen wir schon vom Weg oben. Der hatte in der Zwischenzeit sein Zimmer bezogen. Dieses war ein 4-Bett Zimmer mit schönen Ausblick zum Meer und zu den Bergen, überragend war der Blick zum Mount Athos. Wir waren mal gespannt, ob uns der Pförtner ein Zimmer in einem der gewünschten Klöster besorgt hatte, aber der war nirgends zu sehen. Rainer brachte mir später einen handgeschriebenen Zettel, darauf konnte ich das Kloster Dionnisou entziffern. Georgios übersetzte den Rest unser Zimmer war im Dionnisiou gebucht.


Die Zeremonie im Kloster mit Begrüssung mit Tsipporo blieb aus, da Rainer schon das Zimmer bezogen hatte und alle vier Ziperos „fast“ getrunken hatte. Naja, Rainer trinkt ja keinen Alkohol, also gingen wir da alle leer aus. Wir duschten und warteten auf das Essen, ich sass an der Kirche und der Bulgarische Mönsch (Karakalou ist ein Bulgarisches Kloster) sagte zu mir, dass ich ruhig in die Trapeza rein könnte und es gebe heissen Tee. Der heisse Tee entpuppte sich als heisses Wasser ohne Kräuter, dafür schütteten wir dann Zucker hinzu und aßen trocken Brot mit Oliven und irgendeinem scharfen Käse. Die anderen kamen auch noch und setzten sich an die freien zugewisesen Plätze. Das Karakalou war etwas besser für uns unorthodoxen, da hier die düstere Strenge des Filotheo nicht so zum Vorschein kam. Wir setzten uns nach dem Essen draußen auf eine Bank und ein Englisch sprechender Mönch, mit dem wir schon am Mittag gesprochen hatte, kam auf mich zu und erkundigte sich, wie es morgen bei uns weitergeht. Ich meinte, wir fahren morgen nach Karyes dann in´s Dionissou Kloster im Westen. Er zückte sein Handy, sprach kurz und fragte ob wir mit einem Taxi um 9.00 Uhr morgens einverstanden wären? Ich meinte, damit sind wir auf jedenfall einverstanden, da wir uns auch schon Gedanken gemacht hatten, wie wir wohl auf die andere Seite der Halbinsel kommen sollten. Die Nacht verlief ruhig bis auf das rituelle 3.15 Uhr klopfen.


Das Frühstück bestand aus einem Gemüse, dass wir mit Weinessig verfeinerten, aber es schemckte trotzdem nicht besonders. Um 9.00 Uhr kam auch das Taxi, zu uns stiegen noch ein junger deutschsprechender Grieche ein und ein älterer Grieche, der 31 jahre Busfahrer in Stuttgart war. Es entwickelte sich gleich ein gutes Gespräch. Wir machten halt im Filotheo, hier stiegen dann noch 8 Personen zu. Jetzt wurde es eng. Notsitze wurden unter den Sizen hervorgeholt, einfache Klappstühle. 2 Männer mussten trotz allem stehen. Der griechische Exbusfahrer stieg dann irgendwann unterwegs aus.


Wir kamen dann eine halbes Stunde später vor Karyes an. Die Innenstadt war für die Fahrzeuge heute gesperrt. Den Grund erfuhren wir auch gleich, es war hoher Besuch in Karyes, der serbische Ministerpräsident (?) besuchte den Oberguru der Orthodoxen von Athos. Nach ca. 1 Stunde bekam ich dann die Möglichkeit, ein Foto von den beiden zu machen. Begleitet von ein paar Bodyguards gingen diese zu ihren Fahrzeugen zurück, die dann auch irgendwann wegfuhren. In der Zwischenzeit hatten wir uns mit Lebensmittel eingedeckt und der Bus kam dann auch hoch und wir stiegen am Marktplatz ein.

In Karyes zurück DEr Turm wird gerade restauriert
Karyes Panaorama Besuch des serbichen Präsidenten
Die heiligste Ikone in Karyes Wir gehen einkaufen
Die einzige Taverne in Karyes Im hafen von Dafni

 

In Dafni angekommen, hatten wir noch etwas Zeit bis die Fähre ging. Daher setzten wir uns in die einzige Taverne, bestellten Frappe und mit Lauch gefüllte Blätterteigstückchen. Nach einer Stunde ging es dann weiter, das Boot für nach Dioniussou kostete 1,70€. Wir setzten uns wir immer auf das Oberdeck und die Spiegelreflexkameras und die Diggis schossen aus allen Rohren um die Klöster an denen wir halt machten oder vorbeifuhren aufzunehmen.

Unsere Fähre nach Dionissos Im Hintergrund Agios Petras
Wasserfall schönes Kloster


Wir erreichten das Dionnisou ca nach einer Stunde. Hier stiegen auch die meisten aus und wir waren insgesamt mindestens 20 Neuankömmlinge. Der Weg zum Kloster hinauf war steil. Drinnen wurden wir in das große Empfangzimmer geführt. Dort stand schon jede Menge Tsipporo, Wasser und Süßes. Hier wurde sich erstmal ordentlich bedient. Vielleicht ist die Küche der Mönche nicht nach jedermanns Geschmack, aber der Tsipporo schmeckt immer. Wir bekamen gleich als 2. Gruppe ein 4-Bett Zimmer. Es gab 2 Fenster, eines war eine ehemalige Schießscharte und das zweite ging zum Gang hinaus.

Blick über das Kloster Dionisos Rosen
Kleine Kirche über Dinosissos Agios Dionisos
Dionissos Wandmalerei
   


Da wir noch jede Menge Zeit bis zum Abendbrot hatten, wollten wir zum nächsten Kloster Agios Pavlou laufen. Es dauerte bis wir den richtigen Pfad fanden. Man geht durch das Haupttor raus und dann rechts, an irgendwelchen ehem. Behälter (Wasserbehälter?) vorbei sieht man einen Weg. Zu dieser Zeit war der Zugang mit 2 Balken zu einem X gekreuzt und wir meinten der Weg wäre gesperrt. Daher ging ich einen anderen Weg, der aber nicht zum Ziel führte. Dafür hatte ich einen super Blick auf das Kloster. Auch eine Grotte, die als kleines Kapellchen umfunktioniert wurde konnte ich besichtigen. Nach einer halben Stunde ging ich dann doch durch den mit dem X versperten Weg und folgte dem aufsteigenden Weg in die Berge. Der Weg war nicht einfach, aber wunderschön, fast unberührte Natur und immer wieder kleine Plätze zum Ausruhen. Da meine Freunde schon vorgelaufen waren, konnte ich sie erst wieder beim Abstieg zum Strand sichten. Auf dem aufsteigenden Weg nach dem Kloster Agios Pavlou unterhalb des M.Athos, holte ich die beiden ein.

Wanderung Wanderung
Wanderung Immer an der Küste entlang
Athos Gipfel Agios Pavlou
Auf dem Weg nach Agios Pavlou Tolle Aussicht

Georgios war schon vorgelaufen. Edi lobte noch den Rainer, dass er so gut durchgehalten hatte, ich sagte nichts dazu. Edi meinte er hätte erfahren, das vom Kloster eine Verbindungsstrasse besteht zu dem Dionnisou. Auf meinem Plan war nichts und auch im Kloster erfuhren wir, dass es eine solche Strasse nicht gibt. Vielleicht gibt es einen anderen Fußweg, der wurde uns aber nicht offenbart. Rainer meinte nun, er sei Müde und er schaffe den Weg nicht mehr zurück, er wolle hier im Kloster übernachten. Wir unterhielten uns mit einem Mönch, der aber nichts versprechen konnte, ob Rainer hier bleiben kann, da der Zimmerverwalter nicht da war. Letztendlich mussten wir aber vor der Dunkelheit zurück. Für die Strecke benötigten wir dann 45 Minuten zurück. Leider hatte Rainer sein Handy ausgeschaltet und die PIN für seine griechische Handynummer bei mir im Auto vergessen. Somit war er nicht zu erreichen. Die Versuche im Agios Pavlou Kloster anzurufen schlugen auch fehl, da war wahrscheinlich der Telefonmönch gerade beim Kommunizieren in der Kirche. Das Abendessen hatten wir dann natürlich zeitlich verpasst, aber wir hatten ja noch genügend vorgesorgt.

Ankunft in Agios Pavlou Der Innenhof mit befestigungsmauer
Befestigungsmauer Innenhof
   
   

In Karyes hatten wir noch Wein gekauft, dazu hatte ich noch ein Ring Fleischwurst aus Deutschland dabei und Salami. Ich war gerade im Zimmer am Essen aufteilen, da klopfte es und der Zimmermönch schaute rein, sah mich aber nicht, da mein Bett hinter der Tür war. Nicht das es mir was ausgemacht hätte, aber da es Mittwoch war und Fastentag, hätte das nicht gerade gut ausgesehen.
Er wollte Georgios sprechen. Der blieb auch fast eine halbe Stunde weg. Als er wiederkam, war der mal so richtig sprachlos. Der Zimmermönch hatte ihm ziemlich vulgäre Fragen gestellt, die mit Sex zu tun hatten, so z.B. Wann er das letzte mal?, oder ob er schon mal mit einem Mann oder mit dem Mund…, also unglaublich das. Georgios lies sich das aber nicht gefallen und versuchte aus dem Monolog ein Dialog mit dem Mönch zu machen und stellte die gleichen Fragen zurück, dieses schien diesem aber peinlich. Er schenkte Georgios ein Buch und ein Plastikkreuz, das Buch schenkte er mir Georgios später dann und meinte in dieses Kloster gehe er bestimmt nicht mehr. Wir wussten auch nicht, woher der Mönch der Namen von Georgios wusste, den wir hatten uns ins Gästebuch noch gar nicht eingetragen, alles ziemlich komisch.

Wanmalerei in Dyonisos Die Malerein sind vom 16. jahrhundert
Tür zur Trepeza im Dionnisos Wandmalerei aus dem 16. Jahrhundert
1. Weltkrieg Apokalypse
Vorzeichen im 16. Jahrhundert, gedeutet wurde dieses mit dem 1. Weltkrieg Das wird unser Ende: die Apokalypse


Im Dionnisou gibt es für die Gäste einen eigenen Gästetrakt, der auch eine Kaffeebar beinhaltet. Hier kann man sich einen griechischen Kaffee oder Filterkaffee, Frappe oder anderes machen und mit diesem sich auf den Balkon setzen. Der Zimmermönch tagte immer noch, mit jedesmal einem anderen im Hinterzimmer, manchmal streichelte er über die Köpfe, einmal gab es auch ein Ohrfeige.
Am nächsten Morgen war im Frühstücksraum Tee schon aufgebrüht und es gab Oliven und Brot. Wir hofften, dass Rainer das Schiff vom Agios Pavlou erreicht hatte, ansonsten hätten wir ein Problem. Wir warteten im Hafen auf die Fähre. Rainer war auf dem Boot und er berichtete, dass er ein Einzelzimmer bekommen hatte. Er war nicht in dem außerhalb liegenden Gästetrakt untergekommen, sondern im Kloster selbst. Auch nahm er seine Mahlzeiten inmitten der Mönche ein. Also ist das auch gut gelaufen.

   
Kaffekochen Relaxen
Dyonissos Blick auf eine kleine Behausung
Abendliches Zusammensein zum Sonnenuntergang geiler Sonnenuntergang


In Dafni angekommen, drängten sich die Leute an den Fahrkartenschalter für die Fähre zurück in die Welt. Wir kauften noch ein paar Souvenirs und gingen ohne große Mühe durch die Zollkontrolle. Das Schiff verließ pünktlich Athos. Es ging wieder zurück an den russischen Klöstern vorbei und wir erreichten 2 Stunden später Ouranoupolis. Georgios und Edi fuhren Richtung Kastoria zurück, Rainer und ich nach Gerakini zu unserem Hotel.

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