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Aktuelle Reisen und ein paar Reise Erinnerungen

2021 - August / September

 
 

Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt.

Unser geplantes Urlaubsauto, der große Meriva - "Nur noch heiße Luft" -
Nach einer Probefahrt (der Meriva wird derzeit nicht so oft gefahren), mussten wir feststellen, dass der Kompressor der Klimaanlage sich verabschiedet hat und die Reparatur (Ersatzteil bestellen und Einbau, einfach zu lange dauerte) Somit schied der Meriva aus. Die Fähre nach Griechenland und auch einige Hotels waren schon terminiert und es wäre nochmals ein Kraftakt gewesen, dieses um eine Woche nach hinten zu schieben, insbesondere da es in der Hauptsaison eh schwierig war, Kabinen für das Schiff zu bekommen.

Annies CLK Cabrio wäre eine Alternativmöglichkeit, ist schnittig, tiefergelegt und ein großartiges Reisefahrzeug, wenn man auf Autobahnen bleibt, aber für Griechsiche Strassen?

Ansonsten gibt es noch unseren E-Renault mit einer Reichweite von ca 350 km, das würde zwar in D - CH und Italien klappen, aber in GR etwas vage und auf den Inseln.....Ladestation? vergiss es!

Also nehmen wir das Cabrio, wird hoffentlich nicht zu heiß werden, dass wir auch offen fahren können.

 

Tourplan: Deutschland - Schweiz, Übernachten am Lago Maggiore. Weiter nach Fano in der Nähe von Ancona, hier die Zweite Übernachtung, bevor es am dritten Tag in Ancona auf die Fähre nach Igoumenitsa ging. Planmässig um 8.00 Uhr erreichen wir Igoumenitsa und fahren nach Platarias zum Frühstücken. In den Mittagstunden erreichen wir die Meteoraklöster und beziehen für eine Nacht unser Domizil dort. Am nächsten Tag geht es über Lamia nach Gerakini auf Chalkidiki. Hier bleiben wir vier Tage. Die Weiterfahrt in den Abendstunden nach Kavala - Fähre nach Samos - Wir bleiben eine Woche in Ireon/Samos und eine Woche in Votsalakia/Samos, weiter mit der Fähre nach Piraeus, über Patras nach Kyllini um eine weitere Woche auf Zakynthos zu bleiben. Von Patras mit der Fähre nach Fusine/Venedig und über den Gardasee wieder nach Deutschland zurück. Dauer 4,5 Wochen. 3500 Km mit PKW und ca. 3500 Km mit Fähren.

 

Wie schon in der Tourbeschreibung erwähnt, war das geplante Fahrzeug für uns "ohne Klimaanlage" bei fast 40 Grad Außentemperatur nicht einsetzbar. Es blieb noch unser E-Fahrzeug Renault "ZOE", dass aber mit der Reichweite von wenigstens 320 Km ein "Tankproblem" in Griechenland hatte. Das war bei der errechneten Strecke Igoumenitsa - Kavala, schon ein nicht kalkulierbares Problem, auch auf unserer Stamminsel "Samos" gibt es (2021) keine einzige öffentliche Ladesäule. Theoretisch hätten wir noch unser Haushaltskabel für die normale Steckdose verwenden können, aber noch ein Kabel mitnehmen und dann noch unseren Vermieter bitten das Auto zu laden, war uns dann doch zu doof.

So bekam der CLK die SchweizVignette und er erwies sich bis auf zwei kleinere Mängel, als die perfekte Wahl. Unsere erste Station war Bad Bellingen kurz vor der Schweizer Grenze, hier hätte das E-Auto das erste Mal Strom benötigt. Da noch Hochsaison war, war der Rastplatz brechend voll. So war die eine Ladestation von einem Niederländer belegt, der Ordnungsgemäss tankte, die zweite Ladestation war von einem Deutschen "Verparkt ohne zu tanken" Also hätte es hier schon ein Problem mit dem E- Fahrzeug geben können. Die zweite Rast machten wir auf dem Gotthardpass mit einer atemberaubenden Aussicht, bevor es langsam über die Grenze zum Lago Maggiore ging. Wir hatten diesesmal das Westufer, südlich von Locarno im Städtchen Verbania gebucht. Leider hatte es ein paar Tage zuvor ein Bergrutsch gegeben und die direkte Seestrasse, musste mühevoll durch eine kleine Strasse durch die Berge umgehen werden. Dafür erwies sich das gebuchte Hotel, direkt am See als eine sehr gute Wahl. Es gab ein perfektes Abendessen auf der Seeterrasse und auch das Frühstück mit einem ordentlichen Buffet war vom Feinsten. Das Hotel selbst war etwas in die Jahre gekommen, das Zimmer bot aber ein fantastischen Blick auf dem See, ein bequemes Bett und die sanitären Anlagen waren sehr gut.

Italien - Am Folgetag ging es nicht am See entlang, auch hier war ein gutes Stück der Seestrasse gesperrt. Über Mailand - Bologna - öfters mit längeren Staus - ließ uns das Navi weg von der Autobahn durch das Land fahren, was eine sehr gute Entscheidung vom Navi war, wir hatten Zeit und bekamen so etwas von der schönen Landschaft mit, die uns auf der Autobahn wohl verborgen geblieben wäre. Gegen 16 Uhr erreichten wir unser Ziel Fano an der Adria, hier konnten wir das erste Mal auf der Reise ins Meer hüpfen. Das Hotel erwies sich als neu renoviert und das Zimmer machte einen Neuwertigen Eindruck. Ein kleines Strandcafe gehörte dazu, dass uns eine leckere Pizza für den Abend und ein kleines Frühstück im selfservice anbot. Das Hotel lag quasi in zweiter Reihe, so war von dem üblichen Strassenlärm, an der Strandstrasse kaum was zu hören. Die restlichen 60 km nach Ancona waren dann sehe relaxt auf der SS16 zu fahren.

Den Fährhafen in Ancona findet man sehr leicht, hier sollte man sich zwingend an die Geschwindigkeitsregeln halten, die Strafe bei kleinster Überziehung sind enorm in Italien. So schrieb jemand im Netz von einer Überzeihung von 1,79 km (als keine 2 km zuviel von einer Geldstrafe von mehr als 60,00€) andere warfen noch höhere Bussgelder aus, die je nach Geschwindigkeitüberschreitung vierstellig wurden. :-( Für das Abwickeln des Voucher zum Ticket, durfte nur eine Person je Fahrzeug in den Schalterraum, was auch peinlichst genau kontrolliert wurde. Eine lange Schlange vor dem Anekschalter, da durfte man nichts vergessen, daher alle Papiere mitnehmen (QR Code mit richtigen Datum, Impfausweis und Fahrzeugschein, nebst Buchungsnummer) Sollte man diese Hürde geschafft haben, durfte man mit dem Fahrzeug zur Abfahrtstelle und sich in die schier endlos erscheinenden Autoschlangen einreihen. Dann ging es doch schneller als gedacht und unser Fahrzeug, wiederrum nur mit einer Person verschwand in dem dicken Bauch der Olympic Champion. Annie durfte sich in der Zwischenzeit zu Fuß zur Rezeption vorkämpfen, wo ich sie dann in einer langen Schlange davor wiederfand. Das Gepäck übernahm einer des Servicepersonals, der uns zur Kabine brachte. Die Schiffahrt nach GR konnte beginnen.

Griechenland - Das Servicepersonal konnte uns nicht früh genug aus den Kabinen bringen, so kamen die Lautsprecherdurchsagen schon fast eine Stunde vor dem Anlegen und eine halbe Stunde später wurde es durch Klopfen an der Tür nochmals bekräftigt langsam zur Rezeption zu gehen und den Schlüssel abzugeben. Während sich nun hundert Fahrzeugführer in der Rezeption, die Beine in den Bauch stemmten, legte die Fähre pünktlich in Igoumenitsa an. Die Garagen auf dem Deck wurden aufgemacht, Annie durfte wieder das Schiff nur zu Fuß verlassen, während ich nun wieder unser Handgepäck zum Auto brachte. Das Ausschiffen ging gemächlich zu und bald konnten wir den Hafen verlassen, mussten aber nochmals an der Hafenausfahrt QR Code und Impfungen vorweisen. Wir waren hungrig und so schlug ich vor nach Platarias zu fahren, ein ruhiger Ort den ich schon mehrmals besucht hatte, hier wollen wir uns ein leckeres Frühstück gönnen. Wir hatten Glück und ein Cafe öffnete in ein paar Minuten, Zeit noch für einen kleine Volta durch das Dorf. Viel hatte sich nicht verändert, hier ein neues Cafe, dort die Fischer, die ihre Ausrüstung Boot und Netze reparierten. Eine Meerjungfrau wohl angelehnt an Kopenhagen, kam mir neu vor. Vielleicht hatte ich sie auch in den Jahren zuvor nicht gesehen. Ein paar Skipper von den schönen Jachten machten sich nun auch auf zum Cafe, um gechillt ihr Frühstück zunehmen. Gesättigt und zufrieden ging es Richtung Ioannina und gegen 14 Uhr erreichten wir Kalambaka und die Meteoraklöster.

Meteora - Ein bizzares Bild.

Vor Jahren habe ich die Klöster schon bewundert, damals wohnte ich in Kalambaka, zweimal schaffte ich es zum Agia Triada Kloster (erb. 14 jh.). Agia Traida kennen vielleicht einige aus dem James Bond Film "in tödlicher Mission". Die Mönche ließen die Dreharbeiten aber nicht zu, da für sie solche Filme nur Mord und Todschlag ausstrahlen. Wahrscheinlich haben Mönche Recht, aber ein Aufstieg zum Kloster lohnt sich trotzdem, insbesondere der Ausblick über Kalambaka und bei gutem Wetter grüssen die Götter vom Olymp. Wir waren diesmal in Kastraki, was den Ausblick auf die umliegenden Felsen nicht schmälert, es ist einfach Einzigartig. Wegen Corona hielten auch viele Klöster ihre Türen geschlossen, es wäre trotzdem durchaus möglich gewesen einige zu besichtigen. Wir beließen es diesesmal die Felsen einmal vom Panorama auszusehen, dazu fuhren wir nach Kalambaka auf einen Hügel, der uns die komplette Seite der Meteora freigab.

Gerakini - Chalkidiki

2003 war ich mit ein paar Freunden auf Athos, auf Einladung der griechich-orthodoxen Kirche, durften wir drei Tage die Mönchsrepublik besuchen. Dazu waren wir vorher im Hotel Possidonia Beach Hotel von Jana und Petros. Überrascht war ich, dass Petros sich noch an unseren Besuch auf Athos erinnerte, das war doch schon solange her. Das Hotel wurde in der Zwischenzeit Generalüberholt und alles ist nun modern und neu. Nicht das wir es 2004 weniger Komfortabel hatten, ich kann mich auch nicht mehr an das Zimmer von damals erinnern. Das Hotel liegt direkt am Strand und in das Wasser kann man gemütlich hineinwaten, bis man nach gefühlten 20 meter das Schwimmen anfangen muss. Die Promenade läd abends zum Bummeln ein und manchmal bleibt man auch gerne auf einen Cocktail irgendwo hängen. Gastronomie zum Essen gibt es auch in der Nähe und geschmacklich gibt es bei keinem irgendwelche Defizite. Eine etwas teure Shisabar, modern und gegenüber einem noch teureren Hotel gelegen, lohnte auch mal für einen Besuch. Bier 6,00€. Wir besuchten die Halbinsel Sythonia, eine kleine Rundfahrt, von Nikiti bis wir uns in Sartis eine Pause gönnten. Nikiti hat ein langgezogener Sandstrand mit vielen Badegästen, die Strasse am Meer war recht stark zugeparkt, ansonsten hat der Ort auf den schnellen Blick wenig zu bieten. Sarti wirkt dagegen wie ein kleines Einkaufsmekka, hier bekommt man in der Verkehrsberuhigten Zone einiges zum Kaufen. Souvenirs, Klamotten, Schmuck und Gastronomie bestimmen das Bild. Die Touristen hauptsächlich von Osteuropa, die von Bulgarien, Rumänien und Ukraine es mit dem Bus nicht so weit haben. Die Preise liegen hier etwas günstiger und sind auf ihr Publikum angepasst. Der Strand läd zum schwimmen ein und die Strandliegen sind nicht einfache Liegen, es sind zum Teil richtige Zelte mit Teppiche und Kissen, hier lässt es sich so richtig abfeieren.

Wir verabschiedeten uns von der Chalkidiki, Kavala war unser nächstes Ziel, hier fährt die Fähre Hellenic Seaways von Kavala - Piraeus Linie und da wollen wir aufspringen und zwischendrin auf Samos abspringen. Aber vorher mussten wir nach Kavala. Die Fahrt abends von Gerakini über das land war anstrengend. Eine Landstrasse führte uns anch Poligiros, was für längere Zeit der einzige markante Punkt war, der Rest bis zur Autobahn, führte teils über enge Landstrassen, leider noch mit Umleitungen, die unser Navi rotieren ließ. Was man in dunkeln aber sah, war sehr ländlich und am Tag sicher eine bessere und schönere Strecke. Ab Vrasna war wieder Autobahn und der Rest nach Kavala ein Kinderspiel. Den Hafen kannte ich schon von meiner letzten Reise, damals hatte ich mehr Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Jetzt war es aber Nacht und somit reihten wir uns geduldig den anderen wartenden Autos ein. Die Tickets für die Fähre und Kabien, hatte ich schon in Deutschland geordert. Die Schalterhalle ist nicht sehr groß und es warteten auch nur eine handvoll Leute vor uns, somit war die Ticketübergabe schnell gemacht. Eine Besonderheit beim Einchecken war, das hier auch ein PLF für die Fahrt vom Festland zur Insel und später von der Insel zum Festland benötigt wird. Es geht schnell, innerhalb von Minuten hat man es ausgefüllt und den Code auf dem Mobiltelefon. Das Parken auf der Fähre war relaxter als bei der Anek und alle Passagiere durften bei der Einfahrt im Auto bleiben. Die Kabine auf der Hellenic war soweit in Ordnung, so konnten wir gemütlich ausschlafen. Limnos hatten wir in der Nacht passiert, hier war ich 2016 ein paar Tage, eine tolle Naturbelassene Insel, mit wenig Tourismus. Beim Frühstück waren wir dann vor Lesbos und ließen links die türkische Küste und rechts Lesbos in Fahrtrichtung an uns vorbei ziehen. Ayvalik - Lesbos ist auch bei normalen Zeiten eine Möglichkeit mit dem Auto von der Türkei nach Griechenland zu kommen. Die Fährverbindung benutzte ich 2017. Es ist ein Genuß von Kavala an den Inseln entlang zu fahren, ist einfach Grandios, es gibt immer was zu sehen, entweder halt eine Insel oder die Küste der Türkei und das verhält sich so, bis war auf Samos dann ausstiegen.

Samos

Samos kenne ich seit 2001 und es ist die von mir meistbesuchte Insel. Daher widme ich der Insel mehr Aufmerksamkeit und einer eigenen Rubrik auf der Seite "tominfo". Wir waren diesesmal die erste Woche in meinem Stammort Ireon, die zweite Woche und das ist ein Novum, in Votsalakia, die Riviera von Samos. Es war ein Badeurlaub ohne große Sightseeings, da es noch heiß war und wir die Meisten Höhepunkte schon kennen.

Der Schauckelgang nach Piraeus

Nach erwartet schönen vierzehn Tagen Samos, ging es wiederrum mit der Hellenic Seaways, gleiches Schiff weiter von Samos nach Piraeus. Diesesmal war es nicht ganz so lustig. Wir checkten ohne Probleme ein und bis spät in der Nacht war soweit alles in Ordnung, dann kam der Wind mit Stärke 7-8, der Dampfer schauckelte wie eine Nussschale und mancher ging über Bord...oder so ähnlich. Auf alle Fälle hatte der Tablettenausgeber an der Rezeption auch keine ruhige Nacht. "Seasick" ist brutal und es kann leider jeden treffen. Auch gestandene Seemänner, waren schon von der Seekrankheit betroffen und meinten sie müssten sterben, selbst Kolombus war der Seekrankheit nicht gefeit. Was hilft oder was sollte man tun, wenn es einen trifft. Im Vorfeld werden "Ingwererzeugnisse" und "Travelgum" favorisiert. Diese Sachen gehören in die Reiseapotheke. Wer keine Möglichkeit hat, an solche Mittel heranzukommen, sollte sich in die Mitte des Schiffes setzen und wenn möglich den Horizont beobachten, es soll helfen! Auf alle Fälle war es eine unruhige Nacht und einige waren Richtig blass, als wir in Piraeus von Bord gingen.

Kyllini to Zakynthos.

Bis Kyllini waren es ungefähr 3 Std Fahrtzeit, so wollten wir unterwegs schauen ob wir noch ein paar Reisetabletten gegen Seasick zu bekommen. In Piraeus tankte ich den Wagen günstig voll und gleich auf die Autobahn Richtung Patras. Nachdem es aber schon auf Mittag zu ging, waren die Meisten der Apotheken bis 17.00 Uhr geschlossen. Aber ab 17.00 Uhr sollte unsere Fähre nach Zakynthos weitergehen. Nach Patras bog ich deshalb in einen größeren Ort ab. Mehr durch Zufall fanden wir eine Apotheke die Offen hatte und uns mit ein paar Tabletten aushalfen. Kyllini erreichten wir überpünktlich und die Fähre wartete schon auf uns. Die Tickets hatte ich online als E-Ticket gekauft und so ging es schnell auf die Fähre. Natürlich wurde die Impfung und PLF noch abgefragt. Witzig fanden wir, dass ich bei der Ticketprüfung. Auf "Tickets" "wie gehts" verstand und ihm sagte: "gut und Ihnen" antwortete, was er aber gar nicht verstand. Die Fahrt nach Zakynthos war ruhige See, eine Stunde später waren wir in Zante. Von hier aus, nochmals eine Stunde über die Landstrasse nach Alykes um unser gebuchtes Appartment zu beziehen.

Alykes ist ein etwas in die Länge gezogener Ort, mit vielen Strandtavernen, Restaurants, Bar und Engländer. Unser Appartment lag miiten im Ort, nach vorne zur Durchgangstrasse und auf der Rückseite ein See für Salzgewinnung. Die Durchgangstrasse war in diesem Teil des Ortes Einbahnstrasse, so hielt sich der Verkehr in Grenzen und die PKWs teilten sich die Strasse mit geschmückten Holzkutschen mit Pferdeantrieb, die die Touries durch die Gegend trabten. Das Meer lag direkt vor uns und so blieb Zakynthos für uns Badeurlaub, es ging auf die Liege am schönen Sandstrand, abends zum Essen und noch einen Cocktail in der Bar. Das Meer ging hier sehr seicht hinein und man konnte ein gutes Stück hineinlaufen. Die Höhepunkte von Zante sind natürlich das berühmte Wrack am Strand, und einige Höhlen die man nur mit dem Schiff erreichen kann. Bis auf eine Fahrt zu den White Cave, was in unmittelbarer Nähe war, ließen wir den CLK hinter dem Haus. Montags sollte es wieder zurück nach Kyllini und dann von Patras aus mit dem Schiff nach Venedig. So packten wir schon am Sonntag etwas vor und füllten unser Auto schonmal mit Sachen, die wir für die Schiffahrt nicht brauchten. Ach oh Schreck, dass rechte hintere Rad war platt. Sonntag und es war auch der erste Tag in den vier Wochen, wo der Himmel seine Schleusen öffnete und es kräftig regnete, na ganz toll! Ich kramte nach Wagenheber und Notrad, aber das Bordwerkzeug "Wagenheber" schaffte den Wagen nicht hochzuheben. Das war ein Mangel, den wir im Vorfeld nicht getestet hatten. Für mich war Wagenheber und Notrad an Bord, das war meines Erachtens genug. Alos musste Sonntag der gelbe Wagen anrücken, was auf Zakynthos aber ganz gut gelang. Das Rad war schnell gewechselt und wir bekamen den Tipp, dass eine nahgelegene Sheelltankstelle, Reifen reparierte und wenn wir wollen können wir das Rad dort abgebeben, was wir auch gleich machten. Der Reifenhändler hatte zwar die Werkstatt geschlossen, aber er war wegen seiner Tanke eh da, checkte den Reifen gleich und versprach uns bis morgen um 9.00 Uhr können wir ihn hier wieder montieren lassen. Am Montag fuhren wir dann zur Tanke, dass Rad war fertig, es war ein Ventilschaden. Er montierte das Rad wieder, 10€ kostete das alles und wir waren da glimpflich weggekommen. Zurück zum Hotel, Auto wieder füllen, Appartment bezahlen und ab zur Fähre. Wir hatten noch etwas Zeit und so parkten wir unser Fahrzeug im Hafen und liefen noch etwas durch die Hauptstadt. Die Promenade mit den Fischerbooten und eine alte Kirche gerieten noch vor unsere Kamera. An einem der vielzähligen Restaurants setzten wir uns noch an einen schattigen Tisch zum Mittagsmahl und pünktlich gegen 16.00 Uhr fuhr die Fähre nach Kyllini.

Patras erreichten wir eine Stunde später und wir fuhren direkt zum Fährhafen, der Hafen und seine Zufahrten waren komplett Dicht mit LKW und wir benötigten fast eine halbe Stunde um uns an den Trucks irgendwie vorbei zu mogeln. Die bestellten Tickets erhielten wir dann relativ schnell, da es aber schon spät geworden war und wir um 20.00 Uhr zur Fähre durften, blieben wir nun im Hafen. Der LKW Stau hatte sich nun auch aufgelöst und nach einer kurzen Bordkontrolle, ob wir auch keine Migranten an Bord hatten, konnten wir vor der Fähre parken und warten bis die Einfahrt genehmigt wurde. Die Asterion2 auch ein Schiff der Anek Flotte stand schon mit offenen Bug. Das Schiff war etwas Älter und man merkte auch an der Kabine, das die schon SEHR in die Jahre gekommen war. aber nicht nur das, sie war auch schmutzig. Ganz in Gegensatz zur Olympic Champion von der Herfahrt, gab es weder ein Kühlschrank, noch ein Nachtisch um Sachen abzulegen, Am Duschvorhang war kaum mehr die Originalfarbe sichtbar, dass einzig gute war das Bett, wenn man sich nicht vor irgendwelchen Spuren an den Wänden ekelte. Aber die Schiffahrt war ansonsten ruhig, das Self Service Restaurant brachte schmackhaftes hervor und nach zwei Nächten in der Ekelkabine kamen wir in Fusine/Venedig an. Nach einer erneuten Bordkontrolle ob wir nicht einen "Body" zuviel an Bord haben, nebst Alkohol und Zigaretten, durften wir den Hafen verlassen. Früher waren wir mit dem Schiff in Venedig direkt angekommen, aber nachdem die Lagune immer mehr durch große Schiffe beschädigt wurde, hatte man den Hafen für die großen Pötte nach Fusine verlegt. Einerseits richtig, andererseits hatte man nicht mehr den schönen Blick auf deb Markusplatz. Für uns nicht mehr ganz so wichtig, da wir eh vor zwei Jahren mit dem Valparetto die Lagune besucht hatten.

Von Fusine über Ancona erreichten wir zur Mittagszeit den Gardasee. Es ist ein Traum, dieses Licht und die Ruhe, das mich an den großen Bergseen wie den Lago Maggiore und den Gardasee immer wieder faszinierte. So ließ ich es mir nicht nehmen die schöne Seenstrasse nach Malcesine zu nehmen. In Casteletto verbrachten wir noch eine schöne Stunde und genehmigten uns ein leckeres Brot mit Südtiroler Spezialitäten. Die Überlegung stand an, ob wir hier noch 2-3 Tage dranhängen, aber das Wetter sollte am nächsten Tag regnerisch werden, so ließen wir auch den Fernpaß aus und fuhren direkt über den Brenner und Innsbruck. Auch hier schauten wir über das Mobiltelefon nach einer Übernachtungsmöglichkeit, ließen es aber dann doch sein. Schön am Inn entlang, ging es nach Kempten/Füssen und hier kam uns schon ein kräftiger Regen entgegen.

Fazit: Eine tolle Rundreise, wer Zeit hat. Eigentlich würden wir es wieder genauso machen, vielleicht aber dann Direkt ab Fusine und dahin zurück. Zakynthos würden wir gegen eine andere Insel tauschen, vielleicht mal Ithaka und von Igoumenitsa dann zurück. Samos ist eh bei uns gebucht, da kennen wir zu viele Leute, die wir gerne wiedersehen möchten, sollten aber wenn mit Schiff, dann schauen wie es mit dem Wind wird.

Apro...der 2. Mangel nach dem Wagenheber, der inzwischen getauscht wurde, fiel mir erst zuhause aufn. Der CLK steht ja in der Regel in der Garage und somit habe ich die HU verpasst. Nun sah ich einen Bericht bei ZDF Info, hier wurden am Gardasee ein Motorradfahrer angehalten. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges, wurde festgestellt, dass der Biker sein Motorrad um einen Monat HU überzogen hatte, was weitereichende Konsequenzen hatte. Erstmal war ein Bussgeld von 168,00€ fällig, dann wurde in den Fahrzeugschein handschriftlich eingetragen, dass der Fahrer nur noch (in dem Fall) an den Brenner fahren durfte, um Italien zu verlassen. Sollte er mit dem Fahrzeug nochmals in Italien angehalten werden und der Fahrer befindet sich nicht auf dem direkten Weg zum Brenner, wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Für den Fahrer war damit seine Motorradtour zu Ende. Er klagte zwar gegen diese Handlung, aber der italienische Staat ist da im Recht gewesen. Also wir haben mit der überzogenen HU nochmals Glück gehabt. :-)

ThommyMueller

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
Zitat der Odysee:
Sage mir, Muse,
die Thaten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt,
nach der heiligen Troja Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn, und Sitte gelernt hat,
Und auf dem Meere so viel’ unnennbare Leiden erduldet,
Seine Seele zu retten, und seiner Freunde Zurückkunft.
Aber die Freunde rettet’ er nicht, wie eifrig er strebte;
Denn sie bereiteten selbst durch Missethat ihr Verderben:
Thoren! welche die Rinder des hohen Sonnenbeherschers
Schlachteten; siehe, der Gott nahm ihnen den Tag der Zurückkunft.
Sage hievon auch uns ein weniges, Tochter Kronions.

Ein paar Reiseberichte- Bilder und Videos, Tools werden nach und nach aktualisiert.

 

Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort
Hab mich niemals deswegen beklagt
Hab es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
Nie nach Gestern und Morgen gefragt...Hannes Wader

 

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April 2019 Rambouillet Paris, der Staatsminister läd hier ein

August 2018 Insel Cres - als Jugendlicher dagewesen, Zeit für ein Revival

August 2018 Venedig mit dem Valparetto durch die Kanäle

Juni 2018 Samos ist immer eine Reise wert

August 2017 Versemeer Holland. Seit Koemann und Rijkaard nicht mehr an erster Stelle

August 2017 Tagesausflug Gent - lange ist es her, da waren wir öfters zum Genter Feste, bin gerade in der Nähe und es ist an der Zeit nochmal vorbei zu schauen.

July-August 2017 Große Autorundreise über Rumänien - Türkei - Griechenland - Italien

Herbst 2016 Leon lernt fliegen

Mai - Juni 2016 Große Autorundreise Adriaküste - Albanien - Griechenland (special Limnos) über Italien zurück.

Die Insel Limnos, das unbekannte Naturparadies

Besuch der Athos - Klöster

Besuch Albert Schweizer in Gabun

Sao Tome - mehr als Kakao

Abtenau - zum österreichischen Fernsehkoch Buck - schlemmen und wandern

Bali - eine himmlische Reise

Pfalz - entlang der deutschen Weinstrasse

Kalbe - tiefstes Ostdeutschland

Magdeburg - Tagesausflug

Watzmann - Besteigung

Gomera Wandern und Essen

GR02 Rundreise

GR03 Delphi

GR04 Nordgriechenland

GR06

Wandern am Olymp

Kreta 87

Lesbos

Rhodos

Samos 01

KRKA Wasserfälle

Gabun Albert Schweitzer besuchen

Wandern auf Athos

2015 - zweimal nach Samos
Lindberg
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Rothenburg ob der Tauber
Pfalz - Entlang der deutschen Weinstrasse
Korsika
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Verdun 2020
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